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WATTWIL: Die Konkurrenz war sehr stark

In den Gastronomieberufen massen sich an den Swiss Skills in Luzern Mitte Oktober 36 junge Berufsleute. Die Restaurationsfachfrau Vera Egger aus Wattwil erreichte dabei einen Spitzenplatz.
Stefan Füeg
Hat sich noch etwas mehr erhofft. Aber Vera Egger freut sich über ihr gutes Abschneiden. (Bild: PD)

Hat sich noch etwas mehr erhofft. Aber Vera Egger freut sich über ihr gutes Abschneiden. (Bild: PD)

WATTWIL. An den Schweizer Berufsmeisterschaften, den Swiss Skills, hat Vera Egger aus Wattwil in der vergangenen Woche einen Spitzenplatz belegt. Die Anforderungen im Bereich Gastronomie sind sehr hoch.

Sie haben in Luzern an den Swiss Skills einen Spitzenplatz belegt. Zufrieden?

Grundsätzlich bin ich sehr zufrieden. Jedoch hätte ich mir nach meinem Sieg im Viertelfinal am Montag eine Plazierung auf dem Podest erhofft.

Also wäre noch etwas mehr drin gelegen? Was hat denn noch gefehlt?

Bestimmt wäre noch etwas drin gelegen. Ich habe einige Fehler gemacht, aber was konkret gefehlt hat, kann ich leider nicht sagen, da wir kein Feedback erhalten haben. Die Konkurrenz war aber sehr stark und sehr gut vorbereitet.

Zurück zum Anfang, warum haben Sie überhaupt mitgemacht?

Die Motivation anfangs war, dabei zu sein, da es eine einmalige Chance ist, an den Schweizer Meisterschaften teilzunehmen und diese wertvolle Erfahrung sammeln zu dürfen. Auch die Teilnahme an den World Skills 2017 in Abu Dhabi, die mit einem Sieg an den Swiss Skills möglich geworden wäre, war ein Ansporn. Zudem finde ich es schön, aktiv in unserer Branche mitzuwirken und Teil davon zu sein.

Was war denn die Aufgabe? Gab es Zeitvorgaben?

Die Aufgabenstellung war sehr abwechslungsreich und interessant, aber auch anspruchsvoll. Wir mussten einen Buffettisch einkleiden, verschiedenste Servietten falten, einen Tisch aufdecken und die verschiedenen Serviceformen, wie für Tellerservice, Gueridonservice und Plattenservice, anwenden. Dazu wurden Bar-, Wein-, Barista- und Spirituosenkenntnisse verlangt. Das Arbeiten am Tisch wurde ebenfalls grossgeschrieben. Wie ein Beefsteak-Tatar vor dem Gast zubereiten, Crevetten mit Pernod flambieren, ein Entrecôte double tranchieren oder den Klassiker Crêpes Suzettes flambieren. Auch drei Eigenkreationen mussten wir präsentieren. Ein Kaffeegetränk mit Alkohol, eine flambierte Süssspeise und ein Vorspeisencocktail aus einem Warenkorb. Selbstverständlich gab es Zeitvorgaben; die Zeit war für jede Aufgabe beschränkt.

Haben Sie vorgängig ausgiebig trainiert, wenn dies überhaupt möglich war?

Selbstverständlich habe ich mich neben meiner Hundert-Prozent-Anstellung als Chef de Rang im Restaurant Adler in Hurden für die Swiss Skills vorbereitet. Die Aufgaben, welche wir zwei Monate vor dem Wettkampf erhielten, habe ich in der Zimmerstunde oder an freien Tagen trainiert, um Routine bei den nicht alltäglichen Herausforderungen zu erhalten.

Wie viel haben Sie aus ihrer seinerzeitigen Ausbildung mitgenommen?

Meine Ausbildung im Restaurant Waldegg in St. Gallenkappel war der Grundstein, auf dem ich aufbaue. Dort habe ich alle Grundlagen gelernt, von denen ich täglich profitiere. Doch an den Swiss Skills waren viele Aufgaben gefragt, mit welchen man sich erst für die Berufsprüfung auseinandersetzt und die für das Qualifikationsverfahren nicht verlangt wurden. Sie wurden in den überbetrieblichen Kursen während der Ausbildung nur kurz angesprochen.

Was sind Ihre weiteren Ziele?

Das ist momentan noch offen.

Wie entspannen Sie sich, Sie können ja nicht immer arbeiten?

Im Sommer verbrachte ich die Zimmerstunde oft am See mit meinen Arbeitskollegen. Jetzt geniesse ich meine freie Zeit mit Lesen, ab und zu jogge ich. Während meinen freien Tagen unternehme ich verschiedenste Dinge mit meinen Freunden oder Familie.

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