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WATTWIL: «Die Ansprüche steigen ständig»

Die Erledigung der statutarischen Geschäfte, das Referat von Markus Ritter sowie die Thursanierung prägten die Hauptversammlung des Bauernvereins Toggenburg.
Adi Lippuner
Die Toggenburger Bauern stimmen in der Markthalle den anstehenden Geschäften zu.

Die Toggenburger Bauern stimmen in der Markthalle den anstehenden Geschäften zu.

Adi Lippuner

redaktion@toggenburgmedien.ch

Was für die Schweizer Landwirtschaft stimmt, muss für das Toggenburg nicht zutreffen, betonte Sepp Länzlinger, Präsident Bauernverein Toggenburg an der Hauptversammlung des Bauernvereins Toggenburg von Donnerstagabend in der Markthalle in Wattwil. Er verwies auf die Berichte, dass in der Landwirtschaft höhere Einkommen erzielt werden können. «Bei uns herrscht die Milchwirtschaft vor und da können wir nicht von höheren Einkünften sprechen.» Der Initiative «Sauberes Trinkwasser», kann der Präsident wenig abgewinnen: «Würde die Initiative angenommen, wäre die Nahrungsmittelproduktion in der Schweiz stark eingeschränkt.»

Auf regionaler Ebene beschäftigen sich der kantonale Bauernverband und der regionale Bauernverein mit der Thursanierung rund um Wattwil. «Wir setzten uns dafür ein, dass möglichst wenig Land verbraucht wird. Als Gegenspieler figurieren die Grünen, Umweltschützer und Fischer, welche möglichst viel renaturieren wollen. Aktuell konnten wir bewirken, dass der Landverbrauch der landwirtschaftlichen Nutzfläche von 3,5 auf 3 Hektaren gesunken ist.» Gemäss Sepp Länzlinger ist die Planung noch nicht abgeschlossen, deshalb gelte es, am Ball zu bleiben.

«Die Ansprüche an die Führung eines landwirtschaftlichen Betriebs steigen ständig,» so Sepp Länzlinger. Eine gute Ausbildung sei deshalb wichtig und der Bauernverein Toggenburg dürfe auch dieses Jahr wieder zwei Bäuerinnen, welche den Fachausweis erhielten, zwei Agrotechniker, drei Betriebsleiter mit Fachausweis und fünf Meisterlandwirte ehren. Kassierin Monika Brändle konnte, bei einem Ertrag von 10490 Franken und Aufwendungen von knapp 8500 Franken von einem Gewinn von gut 2000 Franken berichten. Der Mitgliederbeitrag wird, wie bisher, bei zehn Franken belassen. Von den über 1000 Mitgliedern waren 78 Stimmberechtigte und sieben Gäste an der Versammlung.

Markus Ritter, Präsident Schweizer Bauernverband ging in seinem Referat unter anderem auf die Initiative lebendiges Wasser ein. «Bei der Umsetzung gibt es eine Übergangsfrist von zehn Jahren, es ist also keine Eile geboten.» Trotzdem sei es wichtig, sich mit den raumplanerischen Ausscheidungen und den damit verbundenen Konsequenzen zu befassen. Die Aufsichtspflicht liege bei den Gemeinden, es gebe aber auch etwas Spielraum und deshalb gelte es, die Grundlagen genau zu studieren.

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