WATTWIL: «... dann gibt es hier einen Sportplatz»

Das Komitee «Campus Wattwil» organisierte am Samstag auf dem geplanten Campus-Gelände hinter dem Aldi und vor der Kinderbaustelle eine Informationsveranstaltung. Die Fragen aus der Bevölkerung konnten beantwortet werden.

Patricia Wichser
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Unterstrichen mit dem Anlass die Wichtigkeit des Campus-Projekts: Simon Seiler, Renate Mettler, Clemens Kühne, Kurt Schneider sowie Daniel Zöllig (von links). (Bilder: Patricia Wichser)

Unterstrichen mit dem Anlass die Wichtigkeit des Campus-Projekts: Simon Seiler, Renate Mettler, Clemens Kühne, Kurt Schneider sowie Daniel Zöllig (von links). (Bilder: Patricia Wichser)

Patricia Wichser

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Auf dem Grill brutzelten Würste. Die Zeit ist reif, und das Feuer brennt. Die Politische Gemein­de, die Schulgemeinde und die Sportvereine von Wattwil sind auf der Abstimmungszielgeraden. Man muss schon sehr weit in der Geschichte Wattwils zurückblicken, um einen ähnlichen Aufwand und ein gleichwertiges gemeinsames Engagement der Vereine zu finden. Der TSV Wattwil, der FC Wattwil Bunt 1929 und der Skiclub Ulisbach, welche im Komitee «Campus Wattwil» vereint sind, machten mit dem Anlass einen Schritt auf die Bevölkerung zu und standen ihr Red und Antwort. «Wir machen alles, was in unserer Möglichkeit steht, dass sich die Bevölkerung positiv hinter das Projekt stellen kann», erklärt Kurt Schneider vom Komitee «Campus Wattwil» und Vertreter des FC Wattwil Bunt 1929. Renate Mettler, TSV Wattwil, Daniel Zöllig und Clemens Kühne, beide FC Wattwil Bunt 1929, und Simon Seiler, Skiclub Ulisbach, komplettierten das Info-Team an jenem Tag. Die Begehung am Samstag wurde rege genutzt, rund 40 Personen schauten während dieser zwei Stunden vorbei. «An der Veranstaltung auf dem Bräkerplatz von nächstem Samstag rechnen wir mit mehr Laufvolk und Interessierten, da es mehr im Zentrum gelegen ist», erklärt Kurt Schneider. Grundsätzlich war es ein eher ruhiger Anlass. Norbert Stieger, Schulratspräsident, und Alois Gun­zenreiner, Gemeindepräsident, mussten sich nicht mit vielen kritischen Fragen auseinandersetzen, trotzdem wurde rund um das Projekt rege diskutiert. Viele Besucher sahen wohl die Spielplätze und die Ersatzturnhalle für die jetzige Rietsteinturnhalle schon vor dem geistigen Auge. So auch ein kleines Mädchen, welches Kurt Schneider fragte: «Gell, wenn sie Ja sagen, dann gibt es hier einen neuen Sportplatz.»

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