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WATTWIL: Als Team im Kampf gegen das Feuer

Zum ersten Mal bilden sich Offiziere und Unteroffiziere der Toggenburger Feuerwehren gemeinsam in einem Kurs weiter. An verschiedenen Posten frischen sie ihr Wissen auf und üben die Zusammenarbeit, dabei tauschen sie sich rege aus.
Sabine Schmid
An verschiedenen Posten repetieren die Feuerwehrleute ihr Können, hier beim Sichern einer Unfallstelle und beim Retten einer Person.

An verschiedenen Posten repetieren die Feuerwehrleute ihr Können, hier beim Sichern einer Unfallstelle und beim Retten einer Person.

Wenn das Leben eines Menschen bedroht ist, müssen die Feuerwehrleute eine massive Türe auch einmal mit schwerem Werkzeug öffnen.

Wenn das Leben eines Menschen bedroht ist, müssen die Feuerwehrleute eine massive Türe auch einmal mit schwerem Werkzeug öffnen.

Weiterbildung wird beim Toggenburger Feuerwehrverband gross geschrieben. In diesem Jahr bietet er die Weiterbildung für Offiziere und Unteroffiziere in einem gemeinsamen Kurs an. Dieser findet an vier Tagen statt, jeder der rund 200 Teilnehmer muss einen Kurstag absolvieren. In Gruppen eingeteilt, arbeiten die Kader zehn Posten ab. Dabei wird nach Möglichkeit darauf geachtet, dass die Gruppen ausschliesslich aus Offizieren oder Unteroffizieren bestehen. Das habe den Vorteil, dass das Wissen stufengerecht vermittelt werden könne, sagte Dominique Krapf, der als technischer Leiter für das Kursprogramm zuständig ist. Die Infrastruktur in Wattwil sieht er als ideal für diesen Kurs an. Die Arbeitsplätze konnten alle in Gehdistanz rund ums Feuerwehrdepot eingerichtet werden.

Die Aufgaben im Team lösen

An verschiedenen Posten repetieren die Feuerwehrleute ihr Können, hier beim Sichern einer Unfallstelle und beim Retten einer Person.

An verschiedenen Posten repetieren die Feuerwehrleute ihr Können, hier beim Sichern einer Unfallstelle und beim Retten einer Person.

Die verschiedenen Postenarbeiten decken Themen ab, welche den Feuerwehrkaderleuten in ihrem Alltag begegnen. An einem Posten treffen sie auf einen Verkehrsunfall, wo sie den Fahrer retten und den Brand des Autos löschen müssen. Anhand eines Modells wiederholen die Kursteilnehmer, was sie beim Alarm einer Brandmeldeanlage machen müssen. Dieses Wissen wenden sie bei einem Kurzeinsatz gleich an. In den Bereich der technischen Rettung fallen die Sicherung eines Autos und die Rettung einer Person, die darunter eingeklemmt ist. Ebenfalls durchgespielt werden zwei Gefahrengut-Einsätze. Bei einem fliesst supponiert Treibstoff bei einer Tankstelle aus, beim anderen wird eine Person durch einen unbekannten Stoff kontaminiert. Schliesslich ist die Sicherung bei Arbeiten auf einem Dach ein Thema. «Es geht dabei darum, dass die Teilnehmer das Problem feststellen, es beurteilen und sauber abarbeiten», sagt Dominique Krapf zu den Zielen.

In der Wärmegewöhnungsanlage üben die Feuerwehrleute, ein Fenster ohne Schaden zu öffnen und so in einen Raum einzusteigen.

In der Wärmegewöhnungsanlage üben die Feuerwehrleute, ein Fenster ohne Schaden zu öffnen und so in einen Raum einzusteigen.

Bei zwei weiteren Posten lernen die Kursteilnehmer, wie sie durch ein gekipptes Fenster einsteigen können und wie sie mit dem vorhandenen Werkzeug eine Türe öffnen können. Dies sei dann nötig, wenn die Bewohner einer Wohnung an Leib und Leben bedroht seien und es keine andere Möglichkeit gebe, sagt Dominique Krapf. An einem weiteren Posten müssen die Kursteilnehmer ihre Kreativität und ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen. Mit einem vorgegebenen Satz Material müssen sie in einer vorschriebenen Zeit etwas bauen. Bei allen Posten sei es wichtig, dass die Gruppen zusammen arbeiten, sagt Dominique Krapf und schlägt damit einen Bogen zur Feuerwehrarbeit.

Bei einem gestellten Verkehrsunfall muss der Fahrer gerettet und der brennende Motor gelöscht werden. (Bilder: Sabine Schmid)

Bei einem gestellten Verkehrsunfall muss der Fahrer gerettet und der brennende Motor gelöscht werden. (Bilder: Sabine Schmid)

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