WATTWIL: Alexander Giger erreicht ein hohes Alter

Am 15. September besuchte der Wattwiler Gemeindepräsident Alois Gunzenreiner im Alters- und Pflegeheim Risi Alexander Giger, der seinen 100. Geburtstag feiern durfte. Zu diesem hohen Alter gratuliert der Gemeinderat nochmals ganz herzlich und wünscht dem Jubilar alles Gute für die Zukunft.

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Der Gemeindepräsident von Wattwil, Alois Gunzenreiner, gratuliert dem Jubilar Alexander Giger zum hohen Geburtstag. (Bild: PD)

Der Gemeindepräsident von Wattwil, Alois Gunzenreiner, gratuliert dem Jubilar Alexander Giger zum hohen Geburtstag. (Bild: PD)

WATTWIL. Am 15. September besuchte der Wattwiler Gemeindepräsident Alois Gunzenreiner im Alters- und Pflegeheim Risi Alexander Giger, der seinen 100. Geburtstag feiern durfte. Zu diesem hohen Alter gratuliert der Gemeinderat nochmals ganz herzlich und wünscht dem Jubilar alles Gute für die Zukunft.

Projekt Begegnungszone Bahnhof- und Poststrasse Die Gestaltung der Bahnhof- und Poststrasse ab der Dorfkreuzung bis zum Kreisel beim Bahnhof stellt eine flankierende Massnahme im Zusammenhang mit dem Bau der Umfahrung dar. Das Strassenbauprojekt «Umfahrung Wattwil 2. Etappe» ist seit August rechtskräftig und wird in den nächsten Jahren gebaut. Der Verkehrsrichtplan aus dem Jahr 2007 sieht im Bereich der Bahnhof- und Poststrasse eine Begegnungszone vor. Dazu wurde ein Vorprojekt ausgearbeitet. Im Wesentlichen werden ein verbessertes Einkaufserlebnis, angenehmere Aufenthaltsbereiche und die Erhöhung der Verkehrssicherheit angestrebt. Mit einer attraktiven Gestaltung des öffentlichen Raumes sollen der Detailhandel und das Gewerbe gestärkt werden.

In den letztjährigen Workshops zur Zentrumsentwicklung wurden gemeinsame Vorschläge entwickelt, wie das Zentrum von Wattwil zukünftig noch attraktiver werden kann. Unter anderem soll das Vorprojekt der Begegnungszone Post- und Bahnhofstrasse aus dem Jahre 2010 weiterbearbeitet werden. Das Projekt der Strassenraumgestaltung ist entsprechend wieder an die Hand zu nehmen, und in einer nächsten Phase sind die Hinweise, Ideen, Vorschläge oder Massnahmen aus den Workshops zu prüfen beziehungsweise in das Konzept einzugliedern.

Der Gemeinderat hat die Arbeitsgruppe des Strassenraumgestaltungsprojektes bestellt und die Weiterbearbeitung an das Verkehrsplanungsbüro Strittmatter Partner AG vergeben. Die Arbeitsgruppe hat eine Sitzung abgehalten und wird bis voraussichtlich Ende Jahr erste Ergebnisse erarbeiten.

Sanierung der Krinauerstrasse, Abschnitt Gurtberg

Der Gemeinderat hatte das Vorhaben in der Vernehmlassung zum 16. Strassenbauprogramm beim Kanton beantragt, da der Strassenzustand ungenügend und die Verkehrssicherheit nicht gewährleistet ist. Nachdem der Gemeinderat bereits im Juli 2014 zum Vorprojekt Stellung bezogen hatte, wurde durch das Tiefbauamt des Kantons St. Gallen inzwischen das Genehmigungs- und Auflageprojekt erstellt. Die Strasse wird einheitlich auf 5,30 Meter ausgeweitet, plus Kurvenverbreiterung. Für die Verbreiterung Richtung Hang wird eine Stützkonstruktion auf den festen Untergrund mittels Winkelstützmauer erstellt. Eine herkömmliche Geländeauffüllung ist nicht möglich. Im Bereich des Nagelfluhfelsens wird bergseitig der nötige Platzbedarf durch Felsabtrag erzielt. Hier wird bergseitig ein ein Meter breites Bankett angelegt. Die Kurven werden durch Schiebung der Strassenachse und einer Kurvenverbreiterung entschärft. Der nötige Landerwerb und die vorübergehende Beanspruchung erfolgen bei den privaten Liegenschaften entlang der Kantonsstrasse. Die Bauausführung erfolgt voraussichtlich 2018/2019. Die Bauarbeiten werden unter Verkehrsführung (Postautolinie) ausgeführt. Nach der talseitigen Verbreiterung kann der Verkehr einspurig geführt werden und gleichzeitig die Bergseite ausgebaut werden. Die Kosten betragen 2 100 000 Franken und werden vollumfänglich vom Kanton St. Gallen getragen.

Der Gemeinderat hat vom Genehmigungs- und Auflageprojekt zustimmend Kenntnis genommen. Die Notwendigkeit und Zweckmässigkeit des Projektes sind im technischen Bericht ausgewiesen. In der Folge wurden die Anstösser des Strassenabschnittes über das Projekt informiert. Auf Grund der Gesamtkosten von über zwei Millionen Franken ist der Vernehmlassungsbeschluss gemäss Art. 29 Gemeindeordnung Wattwil während 40 Tagen dem fakultativen Referendum zu unterstellen. Die Publikation des Verfahrens wird nach den Schulherbstferien stattfinden.

Zusammenarbeit mit Energietal Toggenburg Die Gemeinde Wattwil entwickelt gemeinsam mit dem Förderverein kommunale und regionale Energieprojekte. Die Energiekommission berücksichtigt folgende Projekte von Energietal Toggenburg im Budget 2017 im Rahmen des Globalbudgets «energiepolitische Gemeindearbeit»: • öffentliche Veranstaltung • Faktenblatt Energieentwicklung inklusive Energiebuchhaltung der Gebäude • Weiterentwicklung der Software Energieentwicklung. Energietal Toggenburg ist ein grosser Erfolg für die Region. Innerhalb und ausserhalb des Toggenburgs hat die Initiative für ein energieautarkes Toggenburg Anerkennung erlangt und zur Nachahmung angeregt. Als Fachstelle der Toggenburger Gemeinden besteht ein effizientes Instrument für eine aktive Energiepolitik. (gem)