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WATTWIL: 7231 Personen steigen pro Tag in Wattwil ein oder aus

Der Bericht über den öffentlichen Verkehr im Kanton im laufenden Jahr gibt Auskunft über die Benutzung der Bahnhöfe.
Der Bahnhof Mogelsberg verzeichnet ein Plus von mehr als einem Drittel Personen, welche die Bahnhaltestelle benutzen. (Bild: Martin Knoepfel)

Der Bahnhof Mogelsberg verzeichnet ein Plus von mehr als einem Drittel Personen, welche die Bahnhaltestelle benutzen. (Bild: Martin Knoepfel)

Der Bericht vergleicht dabei die Passagierfrequenzen in den Jahren 2012 und 2014. Für das Toggenburg kann man zusammenfassend sagen, dass im oberen Teil des Tals die Frequenzen zum Teil drastisch abgenommen haben, während sie im Neu- und im Alttoggenburg teilweise deutlich zugenommen haben.

Am meisten Passagiere, 41869 Personen, stiegen im Hauptbahnhof St. Gallen ein oder aus. Das ist ein Plus von fünf Prozent oder 1943 Personen. Ebenfalls um fünf Prozent stieg die ­Benutzung des Bahnhofs Rapperswil. Um 1041 von 20672 auf 21713 Passagiere. Der drittgrösste Bahnhof ist Wil mit 17765 Fahrgästen, 616 Personen oder vier Prozent mehr als 2012.

Frequenzen in Nesslau sind im Sinkflug

Der am stärksten frequentierte Bahnhof im Toggenburg ist auch 2014 erwartungsgemäss Wattwil mit täglich 7231 ein- und aussteigenden Passagieren. Das ist gegenüber 2012 ein Minus von 147 Personen oder zwei Prozent. Wattwil ist damit der siebtgrösste Bahnhof im Kanton, wenn man auf die Frequenzen abstellt. In Bütschwil sind es 1138 Passagiere, 30 mehr als 2012. Das entspricht einem Wachstum von drei Prozent. Bazenheid verzeichnete täglich 962 ein- oder aussteigende Passagiere. Das sind 37 Personen oder vier Prozent mehr als 2012. In Lichtensteig waren es im Jahr 2014 826 Personen. Gegenüber 2012 ist das ein Sprung nach oben von 160 Personen oder 24 Prozent. Die Frequenzen in Nesslau-Neu St. Johann befanden sich dagegen im Sinkflug. 821 Passagiere waren es 2014. Das sind 225 oder 22 Prozent weniger als 2012. In Ebnat-Kappel ging die Frequenz ebenfalls zurück, um 30 auf 474 ein- oder aussteigende Passagiere. Das ist ein ­Minus von sechs Prozent. Der Bahnhof Brunnadern-Neckertal musste von allen Toggenburger Bahnhöfen und Haltestellen den stärksten Rückgang der Frequenzen hinnehmen, um 166 auf 287 Personen. Das sind 37 Prozent weniger als 2012. In Dietfurt stieg die Nachfrage um 6 auf 228 Personen oder um drei Prozent.

Mogelsberg verzeichnete eine Zunahme der Benutzung. 2012 waren es noch täglich 153 ein- und aussteigende Passagiere gewesen. 2014 sind es schon 203 Personen, also ein Drittel mehr. In Lütisburg ging die Nachfrage um 10 auf 203 Personen zurück. Das ist ein Minus von fünf Prozent. In Krummenau, der am schwächsten genutzten Bahnhaltestelle im Toggenburg, sanken die Frequenzen von 2012 bis 2014 um 18 Prozent von 204 auf 167 Personen. Ein Wachstum verzeichnet der Bahnhof Uzwil, von 4502 auf 4685 ein- und aussteigende Passagiere. Das sind 183 Personen oder 4 Prozent mehr als 2012. Der Bahnhof Flawil legte von 3035 um 164 auf 3199 Personen zu. Das ist ein Plus von fünf Prozent. In Bronschhofen AMP verdoppelte sich die Frequenz von 59 auf 123 Passagiere. Das ist ein Wachstum von 107 Prozent. In Bronschhofen war das Wachstum mit 46 Prozent oder 48 Personen immer noch sehr stark. In absoluten Zahlen stieg die Frequenz von 104 auf 152 Personen. In Degersheim blieb die Benutzung mit 1324 Personen praktisch unverändert. Die Bahnhöfe Algetshausen-Henau und Schwarzenbach wurden 2014 von Personenzügen nicht mehr bedient.

Pendlerverkehr bleibt konstant bei 35 Prozent

Bei den Zahlen handelt es sich ­jeweils um den durchschnittlichen Tagesverkehr. Dem gleichen Bericht kann man aber auch entnehmen, dass seit 2013 die Zahl der Pendler, die den öffentlichen Verkehr benutzen, im Raum Wil-Nesslau seit 2013 recht gleichmässig auf jetzt rund 32 Prozent des gesamten Pendlerverkehrs gestiegen ist. Zwischen Wattwil und Rapperswil beträgt der Anteil des öffentlichen Verkehrs am Pendlerverkehr relativ konstant 35 Prozent. Zwischen Wil und St. Gallen ging der Anteil des Kantons am Pendlerverkehr seit 2012 zuerst zurück, um dann auf rund 38 Prozent anzusteigen. In den Jahren 2014 bis 2016 gingen die Frequenzen auf den Strecken von Wattwil nach Wil und St. Gallen um 3,9 respektive 3,6 Prozent zurück. Zwischen Uznach und Wattwil benutzten 2016 5,5 Prozent mehr Passagiere den Zug als im Jahr 2014.

Martin Knoepfel

martin.knoepfel@toggenburgmedien.ch

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