WATERSLIDING: Spritziger Wettkampf – eleganter Sieger

Mit dem Gummiboot, auf dem Airbob, auf Skiern und Snowboards nahmen elf mutige Schneesportler beim Skilift Heiden am zweiten Waterslide-Contest teil. Die Snowboarder schwangen sprichwörtlich obenauf: Die Entscheidung um den Sieg fiel nach neun Läufen – und war eine nasse Angelegenheit.

Merken
Drucken
Teilen
Die einzigen Frauen des Teilnehmerfeldes starteten im Gummiboot.

Die einzigen Frauen des Teilnehmerfeldes starteten im Gummiboot.

WATERSLIDING. «Das Mitmachen zählt», sagte der zwölfjährige Nevil vor dem Start zum zweiten Waterslide-Contest am Skilift Heiden. Der jüngste Teilnehmer rechnete nicht damit, das 13 Meter lange Wasserbecken auf Skiern überqueren zu können. Er überraschte sich und die zahlreichen Zuschauer: Erst im siebten Lauf hatte er nicht mehr genügend Tempo und tauchte ins Wasser.

Elf mutige Athletinnen und Athleten standen auf der Meldeliste: Die Mehrheit versuchte sich auf Skiern, gefolgt von den Snowboardern. Die einzigen Frauen im Feld setzten aufs Gummiboot. Ihr Handicap war die zu geringe Anlaufgeschwindigkeit. Und auch der Athlet mit dem Airbob ging früh baden. Ein Bademeister sorgte für die Sicherheit und half allen Ausgeschiedenen aus dem Wasserbecken. In den Durchgängen acht und neun ging es um die Podestplätze: Der letzte Skifahrer verabschiedete sich mit kräftigen Spritzern aus der Entscheidung. Als Trost gab es den dritten Rang. Im neunten Run duellierten sich zwei Snowboarder. Der kurze Anlauf vom oberen Rand der «Todeszone» wurde beiden zum Verhängnis. Der am elegantesten gekleidete Athlet gewann, da er einige Zentimeter näher ans rettende Ufer kam. (mc)

Am Ende wurden alle nass. (Bilder: mc)

Am Ende wurden alle nass. (Bilder: mc)