Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Wasserschlacht verloren

Am vergangenen Samstag, dem Valentinstag, hing der Unihockeyhimmel für die Sharks-Damen nicht voller Rosen. Sie haben im Tessin verloren.

UNIHOCKEY. Nach einer langen Anfahrt durch den Gotthard erwartete garstiges Wetter die Sharks-Damen im Süden der Schweiz. Das Klima schaffte es bis in die Halle von Mendrisio. Die Sharks waren mehr als überrascht, als sie die Pfützen auf dem Spielfeld, welche vom durchs Dach tropfende Regenwasser verursacht wurde, entdeckten.

Doch als Haie liessen sie sich von dem Wasser nicht verunsichern und spielten sich konzentriert ein. Die Partie begann dann jedoch anders, als man vom Auftritt beim Einspielen erwarten sollte. Die Tessinerinnen erzielten im ersten Drittel nach sieben, 15 und 16 Minuten drei Tore, welche schliesslich den Sharks das Genick brachen. Alle drei Tore entstanden, nachdem die Torfrau von Nesslau einen Schuss abgefangen, die Nachschüsse ins Tor aber nicht vermeiden konnte. Auch die Nesslauer Defensive stand zu wenig konstant und hartnäckig an den Stürmerinnen von Mendrisio. Drei Tore Rückstand ist aber wie man weiss im Unihockey kein Grund, den Kopf hängen zu lassen. Nur schon, um es einem unsportlichen Fan der Tessinerinnen, welcher nach jedem Tor provokativ den Mittelfinger in Richtung Nesslau reckte, Paroli zu bieten.

An der Motivation und Ausdauer fehlte es Nesslau nicht. Auch nach der Pause war der Match körperbetont und energiegeladen. Nesslau spielte einige schöne Spielzüge heraus, scheiterte aber ein ums andere Mal an der soliden Leistung der Tessiner Tor-Frau. Das einzige Tor im Mitteldrittel erzielte wiederum Mendrisio. Dies in Überzahl, nachdem eine Nesslauerin eine Zweiminutenstrafe wegen zu hartem Körpereinsatz erhielt. Trotz des Rückstandes, welchen Nesslau zu verbuchen hatte, starteten sie motiviert ins letzte Drittel. Der Kampf zwischen den Toggenburgerinnen und den Tessinerinnen ging bis zum Schlusspfiff weiter. Stürze auf den Wasserpfützen gab es auf beiden Seiten, hier kann man nicht von einem Vorteil für die Tessinerinnen sprechen. Deren Aggression auf dem Spielfeld mit zum Teil unnötigen Stössen in die Rücken der Nesslauerinnen trug einiges zu einer aufgeladenen Stimmung bei. Nesslau versuchte, anstelle von Gewalt mit Köpfchen zu reagieren und spielte schöne Kombinationen heraus. Doch der Ball wollte einfach nicht ins Tor von Mendrisio. Nach einem vierten Tor kurz vor Schluss für Mendrisio endete diese Revanche mit einer klaren Niederlage für Nesslau. Zu klar im Vergleich zu der Leistung, welche die Sharks auf und neben dem Platz zeigten.

Morgen Sonntag, 22. Februar, spielen die Sharks in Nesslau um 17 Uhr die letzte Partie der aktuellen Saison. Der Gegner sind die Tabellenführer aus Uri. Die Sharks werden ihre gesamte Motivation in dieses Spiel legen, um ihr Trainerduo würdig zu verabschieden. (pd)

Es spielten: Ramona Forrer, A. Lusti, (T), Anina Scherrer, Eriola Zekaj, Daniela Meier, Bettina Pfiffner-Scherrer, Bettina Büchi, Sandra Scherrer, Franziska Röder, Katja Scherrer, Kamonwan Phumma, Melanie Roth, Tamara Grob, Daniela Lieberherr-Huber, Darina Wittenwiler, Karin Scherrer, Sabrina Aeschlimann, Miriam Sturzenegger, Stephanie Scherrer. Coaches: Bruno Gübeli, Daniele Favazzo. Es fehlten: Melanie Brunner, (verletzt).

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.