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Wasserreservoir für zwei Millionen

GONTENBAD. Um das Quellwasser möglichst ohne Verlust auffangen zu können, braucht die Goba AG in Gontenbad ein zusätzliches Wasserreservoir. Gestern hat Geschäftsführerin Gabriela Manser die Details dazu vorgestellt. Für den Bau wird ein Baurechtsvertrag abgeschlossen.
Roger Fuchs
Gabriela Manser, Geschäftsführerin der Goba, flankiert von Vertretern der Goba sowie von der Stiftung Altersheim Gontenbad und Bauverantwortlichen. (Bild: rf)

Gabriela Manser, Geschäftsführerin der Goba, flankiert von Vertretern der Goba sowie von der Stiftung Altersheim Gontenbad und Bauverantwortlichen. (Bild: rf)

In unmittelbarer Nähe zum Firmensitz der Mineralquelle Gontenbad, Goba AG, erfolgte gestern direkt gegenüber des Bahnhofs Gontenbad der Spatenstich zu einem ersten Projekt: Ein Reservoir mit zwei Becken, die über ein Fassungsvermögen von je 200 m³ Wasser verfügen. Die Bauzeit für das direkt in den leichten Schräghang zu liegen kommende und erdüberdeckte Werk beträgt ein halbes Jahr. Die Baukosten wurden von Goba-Geschäftsführerin Gabriela Manser an der gestrigen Medienorientierung mit zwei Millionen Franken beziffert.

Quellen fliessen lassen

Bislang verfügt die Goba AG nur über ein Reservoir. Das neue soll ermöglichen, die Quellen künftig permanent fliessen lassen zu können. So werde es auch möglich sein, eines der Reservoirbecken unabhängig vom Betrieb zu reinigen.

Weil die Goba selbst über keine Landreserven verfügt, ist für den Bau des Reservoirs das Gespräch mit dem benachbarten Altersheim Gontenbad und dessen Stiftungsrat gesucht worden. Dort stiess man auf offene Ohren. Wie Stiftungsratspräsident Emil Nisple sagte, wurde für das entsprechende Landstück ein Baurechtsvertrag über vierzig Jahre abgeschlossen. Der jährliche Baurechtszins beträgt 1000 Franken. Hinzu kommt eine Pauschale von 50 000 Franken für die Einräumung des Baurechts. Zur Erschliessung des Reservoirs besteht ein unentgeltlicher Dienstbarkeitsvertrag. Will heissen: Die Goba als Nutzerin muss um den Unterhalt besorgt sein.

Bei den Planungen zu berücksichtigen galt es auch die Führung des Barfusswegs. Dieser wird künftig direkt vor dem Reservoir durchgehen.

Weitere Projekte

Der Reservoirbau ist gemäss Gabriela Manser der Start zu weiteren Erneuerungen. Für die dringend benötigten Parkplätze sei der Quartierplan inzwischen bewilligt und die Baueingabe würde vorbereitet. Als weiterer Schritt steht die Erweiterung der Produktion und der Neubau eines Administrationsgebäudes an. Angesichts all dieser Pläne sprach Manser beim gestrigen Spatenstich von einem «denkwürdigen Moment».

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