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Wasser fürs Hinterland

Gestern war der Spatenstich für die Wasseraufbereitungsanlage in der Oertlismühle. Hier wird das Wasser der sogenannten St. Galler Quellen gefiltert und anschliessend ins Netz eingespeist.
Karin Erni
Vertreter der Gemeinden Hundwil und Stein begehen gemeinsam mit den Bauverantwortlichen den symbolischen Spatenstich. (Bild: ker)

Vertreter der Gemeinden Hundwil und Stein begehen gemeinsam mit den Bauverantwortlichen den symbolischen Spatenstich. (Bild: ker)

HUNDWIL. Für den ehemaligen Steiner Gemeindepräsidenten Fritz Leirer war der gestrige 10. März ein ganz besonderer Tag. Das Projekt, für das er sich seit mehr als sechs Jahren engagiert, ging in die entscheidende Phase. Im Gebiet Oertlismühle fuhren die Baumaschinen auf. Hier erstellen die Gemeinden Hundwil und Stein im Laufe dieses Jahres gemeinsam eine Wasseraufbereitungsanlage mit Pumpwerk.

Ringförmige Wasserleitung

In etwa einem Jahr kann das Wasser aus dem Quellengebiet Fitzisbach-Vorderhaus, den ehemaligen St. Galler Quellen, genutzt werden. Ein Teil der Quellschächte ist in den letzten Monaten bereits saniert worden. Diese liefern knapp 300 000 Kubikmeter Wasser pro Jahr. Die Aufbereitungsanlage ist für 350 000 Kubikmeter Wasser ausgelegt. Somit können später bei Bedarf weitere Quellen gefasst und deren Wasser der Anlage zugeführt werden. Nach der Aufbereitung wird das Trinkwasser in einer neuen Leitung über die Hundwilertobel- und die Steblenbachbrücke nach Waldstatt geführt und dort ins Netz der Wasserversorgungskorporation Hinterland eingespeist.

Alte St. Galler Quellen

In den Jahren 1884 bis 1885 hatte die Stadt St. Gallen die Rechte an 62 Quellen am Fusse des Buchbergs erworben. Das gewonnene Wasser wurde über Stein ins Riethüsli geleitet. Weil die über 100 Jahre alten Leitungen saniert werden mussten, verkaufte die Stadt die Quellen der Gemeinde Hundwil. Vor einem Jahr hatten die Stimmbürger von Hundwil und Stein über das Projekt abgestimmt. Die Projektkosten waren im Abstimmungsedikt mit 1,85 Millionen Franken veranschlagt. Dank Bundessubventionen und Beiträgen der Assekuranz belaufen sich die Kosten für die beiden Gemeinden auf je 625 000 Franken.

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