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Serie Zeitungsjubiläum: Was langjährige Leser von uns halten

Etliche Abonnentinnen und Abonnenten sind der «Appenzeller Zeitung» seit Jahrzehnten treu. Höchste Zeit, um herauszufinden, warum dies so ist. Und welche Wünsche diese Leserinnen und Leser an das Produkt haben?
Astrid Zysset
Zeitung lesen gehört für viele Menschen zum Alltag, wie hier bei Werner Grüninger aus Herisau. Für ihn ist unbestritten: «‹Die Appenzeller Zeitung› lese ich gerne.» (Bild: Astrid Zysset)

Zeitung lesen gehört für viele Menschen zum Alltag, wie hier bei Werner Grüninger aus Herisau. Für ihn ist unbestritten: «‹Die Appenzeller Zeitung› lese ich gerne.» (Bild: Astrid Zysset)

Die «Appenzeller Zeitung» feiert ihr 190-jähriges Bestehen. 190 Jahre sind eine lange Zeit. Zweifelsfrei. Ebenso ohne Zweifel ist die Tatsache, dass dieser Erfolg ohne unsere treue Leserschaft nicht möglich gewesen wäre. Doch was hält diese eigentlich genau von unserer Zeitung? Ein Blick in die Liste der langjährigsten Abonnentinnen und Abonnenten löst zuerst einmal Verwirrung aus. Durch eine EDV-Umstellung sind die frühsten Daten alle auf den 1. Januar 1971 datiert. 180 Namen stehen auf dieser Liste. 180 Personen also, die der «Appenzeller Zeitung» schon seit Jahrzehnten die Stange halten. Vielen Dank dafür.

Einer auf dieser Liste ist Erich Berner aus Teufen. «Die Zeitung liest sich gut», sagt er auf Anfrage. Alles aus dem Appenzellerland würde ihn interessieren. Das sei schon seit Jahrzehnten so. Wann er das Abonnement abgeschlossen hat, weiss er nicht mehr. Aber eines weiss er noch genau: «Es hat mich damals wütend gemacht, als ich plötzlich noch für die ‘Ostschweiz am Sonntag’ hätte bezahlen müssen. Die war auf einmal in meinem Abonnement integriert. Dabei lese ich doch keine Zeitung im Internet.» Mit dem Gedanken auf das Abonnement der «Appenzeller Zeitung» zu verzichten, hätte er aber nie gespielt.

Carola Bösch aus Heiden weiss hingegen noch genau, wie lange sie Abonnentin ist, nämlich 56 Jahre. «Seit ich hierher gezogen bin.» Seitdem habe sie die Zeitung regelmässig gelesen, und seitdem habe sich auch die Berichterstattung stark verändert, wie sie findet. «Früher waren die Artikel eher regional ausgelegt. Heute finden sich auch Nachrichten aus aller Welt im Blatt.» Das sei aber gut. Die Vielfältigkeit schätze sie. Doch was wünscht sie sich von der «Appenzeller Zeitung» für die nächsten Jahre? «Ein Geschenk», sagt Bösch. «Meine langjährige Treue könnte man doch mit einem Präsent würdigen. Geben Sie das einmal an die betreffenden Stellen weiter.»

Dank der «Appenzeller Zeitung» mit der Heimat verbunden

Nicht alle Namen auf der Liste haben ihr Zuhause im Appenzellerland. Max Auer lebt in Engelburg. Und das schon seit 50 Jahren. Aus beruflichen Gründen zog er dorthin. Wie lange er schon Abonnent ist, kann er nicht sagen. «Ich schlage sie auf, seit ich lesen kann», sagt er. Auer ist in Herisau aufgewachsen, war lange Mitglied des FC Herisau und des Eishockeyvereins. Und in seiner Freizeit war er oft in den Bergen unterwegs. Heute ist er 88 Jahre alt. Aus gesundheitlichen Gründen ist er nicht mehr in die Lage, selbstständig ins Appenzellerland zu reisen. «Was dort aber gerade zu reden gibt, verfolge ich durch die Zeitung», sagt Auer. «So bin ich immer noch ein bisschen mit meiner Heimat verbunden.» Er sei ein aufmerksamer Leser. Interessant sei für ihn «so ziemlich alles.» Doch was wünscht er sich für die Zukunft von der Zeitung? «Die kann so bleiben, wie sie ist. Ich werde sie auf jeden Fall weiterlesen – bis ich eines Tages tot bin.»

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