Was ist nur los im Kantonsparlament?

Wer versteht das noch? 15 Kantonsparlamentarier, frisch gewählt von den Bürgerinnen und Bürgern des Kantons St. Gallen, gehen einfach vor einer wichtigen Abstimmung nach Hause. Ist das im Sinne der Wählerschaft? Am Dienstag, den 1.

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Wer versteht das noch? 15 Kantonsparlamentarier, frisch gewählt von den Bürgerinnen und Bürgern des Kantons St. Gallen, gehen einfach vor einer wichtigen Abstimmung nach Hause. Ist das im Sinne der Wählerschaft? Am Dienstag, den 1. März, wurde im Kantonsrat über das Toggenburger Klanghaus abgestimmt. Die Vorlage wurde überraschenderweise abgelehnt. 15 Kantonsräte hielten es nicht für nötig, bei einer für den Kanton St. Gallen und das Toggenburg wichtigen Vorlage anwesend zu sein, um abzustimmen. Die Emotionen laufen hoch, die Verärgerung in der Toggenburger Bevölkerung und den Parteien ist gross. Die Schuld schiebt man sich gegenseitig hin und her, vor allem aber der SVP zu. Wie kam es zum Resultat: Drei Freisinnige sowie je vier Mitglieder der CVP-EVP- und der SP-Grüne-Fraktion fehlten in der Schlussabstimmung. Die SVP, alle Anwesenden waren von Anfang an dagegen, nur Christian Spoerlé und Linus Thalmann stimmten für ein Ja. Die BDP/GLP stimmte geschlossen Nein. Bei der FDP waren es ein Nein und drei Enthaltungen. Nun müssen wir das Resultat akzeptieren.

Doch die Wählerschaft hat einen Kantonsrat verdient, der in Zukunft die Sache und das Amt im Parlament verantwortungsvoll wahr nimmt. Mitglied Klangwelt:

Trudi Rutz, Gemeinderätin, Hüppstrasse 8, 9650 Nesslau