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Wanderung vom Ricken übers Gallenmüsli nach Wattwil

Seniorenwanderer Toggenburg
Anita Schmid
Bei der Iburg oberhalb von Wattwil rastet die Wanderschar und geniesst die Aussicht übers Tal. (Bild: PD)

Bei der Iburg oberhalb von Wattwil rastet die Wanderschar und geniesst die Aussicht übers Tal. (Bild: PD)

Am letzten Dienstag wurde bei schönstem Frühlingswetter die Wandersaison der Seniorenwanderer Toggenburg eröffnet. Die Wanderleiter Franz Schäfli und Anita Schmid freuten sich, beim Schulhaus Ricken 52 wanderfreudige Frauen und Männer zur bevorstehenden Wanderung zu begrüssen. Nach einer kurzen Einleitung wurde losgewandert, um bereits nach zehn Minuten auf der Höhe «Gallenmüsli» den ersten Halt einzuschalten.

Bei der Aussicht auf Ricken erläuterte die Wanderleiterin Wissenswertes über das Dorf Ricken, das durch den Rickenbach zweigeteilt ist. Der westliche Teil gehört zur Gemeinde Gommiswald, der östliche Teil zur Gemeinde Wattwil. Erst im Jahre 1786 wurde eine sogenannte Fuhrwerkstrasse über den Rickenpass gebaut. Zu dieser Zeit ist auch das Dorf Ricken entstanden. Dank der neuen Strasse ist damals reger Postkutschen- und Fuhrwerksverkehr aufgekommen, so dass die Betreiber von acht Gaststätten und Herbergen gute Existenzen hatten. Als die Eisenbahnlinie über den Ricken geplant wurde, hofften die Rickner, dass die Bahnlinie über den Ricken führen würde. Als dann aber der Rickentunnel realisiert wurde, ist dieser Traum geplatzt und damit auch die Ära der Postkutschen. Ricken, Gallenmüsli, Pilgerrüti, Schwantlen, Heid, Büelen, Laad. Diese Höfe und Weiler galt es auf vorwiegend Naturwegen zu durchwandern. Nach einer kurzen Erläuterung nach dem Sinn der jeweiligen Flurbezeichnungen erreichten wir nach rund einer Stunde das Büelenstöbli, wo wir uns bei kühlen Getränken oder Kaffee und hausgemachten Kuchen im Freien erfrischen konnten. Der Abstieg bis zur Ruine Iburg ob Wattwil bot bei der Föhnstimmung einen fantastischen Ausblick auf die Churfirsten, den Alpstein und weite Teile des Toggenburgs. Bei der Ruine Iburg bot sich Rosa Frei spontan an, den interessanten Werdegang des im Jahre 1240 erbauten, ehemaligen Schlosses Iberg zu erläutern.

Anita Schmid

Hinweis Die nächste Wanderung findet am 17. April statt. Verschiebedatum ist der 24. April. Sie führt in den Thurgau, und zwar von Üsslingen-Trüfelbach nach Niederneunforn-Ossingen-Barchetsee-Oberneunforn. Anmeldung für die Ganztageswanderung bitte am Vortag von 8 bis 12 Uhr an Max Huser, Telefon 071 988 47 08, oder Karl Schwendener, Telefon 071 999 20 30.

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