Walzenhauser ist Marktführer in Sachen Fensterbau-Software

Ernst Schiess gründete vor zehn Jahren die selbständige Tochtergesellschaft 3E Schweiz AG in Walzenhausen. Heute ist der Softwarehersteller für Fenster Marktführer in der Schweiz.

Isabelle Kürsteiner
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walzenhausen. «Wir haben in den letzten zehn Jahren viel gearbeitet», blickt Ernst Schiess zurück. «Heute sind wir in Sachen Branchenlösung für Fenster Marktführer und bedienen mit unserer Software 135 Firmen mit insgesamt 4200 Arbeitsplätzen. Mit unserem Produkt wird jährlich rund eine Milliarde Umsatz bei den Fensterbetrieben erzielt. Wir beliefern sowohl Kleinbetriebe als auch Unternehmen mit einer 600köpfigen Belegschaft, und dies in der ganzen Schweiz.»

Fünfzig Jahre Erfahrung

Die ersten zehn Jahre der 3E Schweiz AG lesen sich wie eine Bilderbuchgeschichte. Ernst Schiess hat 2001 mit dem Aufbau der 3E Schweiz AG begonnen und beschäftigt heute fünf Mitarbeiter. Seit Beginn arbeitet er mit Robert Streule, Ralf Gstöhl und Thomas Spleiss zusammen. Heute unterstützen ihn ausserdem Thomas Schürpf sowie Othmar Jenni. Das sind zusammen fünfzig Jahre Erfahrung, mit welcher sie den anspruchsvollen Schweizer Markt betreuen.

Begonnen hatte alles, nachdem der damalige Arbeitgeber von Ernst Schiess sich für diese neue Branchenlösung entschied. Die skalierbare Unternehmens-Software 3E-Look überzeugte ihn, und er wollte sie eigenhändig in der Schweiz anbieten. Nach Verhandlungen mit dem Mutterhaus in Deutschland entstand die 3E Schweiz AG als erste Tochtergesellschaft.

Prozessorientierte Software

Die prozessorientierte Fensterbausoftware bietet schlanke Lösungen vom Kundenkontakt bis zu Maschinenanbindungen. Somit können alle betriebswirtschaftlichen und technischen Prozesse abgebildet, Geschäftsprozesse standardisiert und vereinfacht werden. Während kleinere Betriebe vom modularen Aufbau profitieren, deckt die Integration in Microsoft Dynamics TM AX die besonderen Ansprüche internationaler Unternehmen mit Konzernstruktur ab. Aufgrund der Datenbankarchitektur und der NET-Frameworks bleiben 3E-Lösungen immer kompatibel und up to date.

Gelernte Schreiner

Aufgabe des Schweizer Teams ist die Anpassung der Module auf die Vorgaben im Schweizer Markt. Das ist den sechs Fachmännern aus Walzenhausen bisher bestens gelungen, konnten sie doch pro Jahr rund zehn Kunden dazugewinnen.

Dass sie nicht nur Computerfreaks, sondern auch gelernte Schreiner sind, hilft ihnen bei den Lösungsfindungen enorm, weil sie die verschiedenen Arbeitsprozesse selber kennen. «Mit unserer Erfahrung können wir unsere Fensterbauer optimal beraten und schulen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich die Kunden dank Entlastung durch unsere Branchenlösung auf ihr Kerngeschäft konzentrieren und wachsen können.»

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