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WALZENHAUSEN: «Viele Details sind noch unbekannt»

Ein Komitee von Anwohnern kritisiert, dass es erst über die Medien vom geplanten Asyl-Durchgangszentrum im «Sonneblick Walzenhausen» erfahren hat. Der Ausserrhoder Landammann Matthias Weishaupt nimmt zu den Vorwürfen Stellung.
Matthias Weishaupt Landammann Appenzell Ausserrhoden (Bild: pd)

Matthias Weishaupt Landammann Appenzell Ausserrhoden (Bild: pd)

Ein Komitee von Anwohnern kritisiert, dass es erst über die Medien vom geplanten Asyl-Durchgangszentrum im «Sonneblick Walzenhausen» erfahren hat. Der Ausserrhoder Landammann Matthias Weishaupt nimmt zu den Vorwürfen Stellung.

Herr Weishaupt, warum hat der Kanton die Anwohner nicht vor den Medien informiert?

Die Regierung hat die schnellstmögliche Kommunikationsart gewählt. Am Samstag entschied der Stiftungsrat, am Dienstag, der Regierungsrat, und bereits am Donnerstag haben wir die Öffentlichkeit über die Medien orientiert.

Das Komitee hätte sich eine persönliche Information an einer Veranstaltung gewünscht.

Wir haben am 17. März den Grundsatzentscheid der Stiftung und der Regierung kommuniziert und gleichzeitig bekanntgegeben, dass wir Verhandlungen aufnehmen. Damals kündigten wir auch an, dass wir die Bewohnerinnen und Bewohner von informieren werden, sobald wir mehr wissen.

Können Sie die Kritik der Anwohner nachvollziehen?

Bis jetzt war noch keine konkrete Information der Anwohner möglich, weil wir viele Details noch nicht kennen. Wir wissen zum Beispiel nicht, wie das Betreuungskonzept oder der Vertrag mit dem «Sonneblick» aussehen wird. Dies sind offene Punkte, die wir in der nächsten Zeit noch aushandeln werden.

Wird der Kanton nun einen Informationsanlass durchführen?

Wir werden einen solchen Anlass gemeinsam mit der Gemeinde Walzenhausen organisieren und sind bereits in Gesprächen. Den genauen Zeitpunkt diskutieren wir diese Woche mit dem Gemeinderat.

Die Anwohner bezeichnen die geplante Zahl von bis zu 120 Asylsuchenden und den Zeitraum von zehn Jahren als unzumutbar. Wie reagieren Sie darauf?

Die Zahlen sind vergleichbar mit dem Zentrum Landegg. Im «Sonneblick» würden wir lediglich zu Spitzenzeiten 120 Asylsuchende betreuen. Der Aufbau eines Asyl-Durchgangszentrums ist aufwendig und lohnt sich für ein oder zwei Jahre nicht. Wir müssen Betreuungsteams zusammenstellen und Personal einstellen. Es ist deshalb sinnvoll, wenn wir ein Zentrum im «Sonneblick» eine gewisse Zeit lang betreiben. (mge)

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