Walzenhausen punktet wieder

In der zweiten NLA-Meisterschaftsrunde erkämpfte Walzenhausen wichtige Punkte im Kampf um den Ligaerhalt. Im Derby setzte es eine Niederlage ab.

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Walzenhausen gewann am Wochenende eine Partie der 2. Runde. (Bild: pd)

Walzenhausen gewann am Wochenende eine Partie der 2. Runde. (Bild: pd)

FAUSTBALL. Nach dem Sieg von Widnau gegen Elgg-Ettenhausen ging die zweite Runde der NLA-Meisterschaft am Samstag in Widnau auch für Aufsteiger Walzenhausen los. Mit einem Startfurioso fand Walzenhausen gegen Elgg-Ettenhausen super ins Spiel. Gleich mit 11:6 ging der erste Satz an den Aufsteiger, und auch im zweiten spielten sie besser als der Gegner. Nach der 2:0-Satzführung schien Walzenhausen als souveräner Sieger vom Platz zu gehen. Doch Elgg-Ettenhausen zeigte Kampfgeist und fand immer besser ins Spiel.

Satzverlust in der Verlängerung

Den dritten Satz verloren die Vorderländer in der Verlängerung mit 13:11. Im vierten Satz lief dann bei Walzenhausen nichts mehr. Mit einem Spielerwechsel brachte Rolf Schmid aber wieder frischen Wind ins Team, um im fünften Satz voll anzugreifen. Der Wechsel erwies sich schliesslich als gelungen. Mit 11:4 ging der Entscheidungssatz wieder an die Appenzeller, und somit erkämpften sie sich weitere Punkte in der NLA.

Starkes Widnau

Die Vorfreude auf das Derby war gross. Der Aufsteiger wollte dem Weltpokalsieger ein Bein stellen, doch Widnau war klar besser. Auch in diesem Spiel startete Walzenhausen besser und konnte bis zur Satzmitte einen Zwei-Punkte-Vorsprung herausspielen. Doch Widnau zeigte in den wichtigen Momenten, dass es seinem Trainingspartner nichts schenken will. Mit 11:8 ging der erste Satz an Widnau. Im zweiten fand dann Walzenhausen nicht mehr richtig ins Spiel. Sie hatten kaum etwas gegen die starken Rheintaler entgegenzusetzen. Im dritten steigerten sich die Appenzeller wieder und hielten nicht nur mit, sondern erspielten sich zwei Satzbälle. Doch beide wurden abgewehrt, und beim Stand von 14:13 verwertete Widnau den Matchball. Walzenhausen hat sich gegen den Trainingspartner mehr erhofft, doch die Rheintaler waren zu stark. Nach zwei Runden stehen die Appenzeller im Mittelfeld der Tabelle, und in der nächsten Runde treffen sie auf die punktgleichen Vordemwald und Rickenbach-Wilen. Es wird am kommenden Sonntag spannend weitergehen. (rep)