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WALZENHAUSEN: Neue Präsidentin gefunden

Seit zwei Jahren ist das Präsidium der Evangelischen Kirchgemeinde nicht besetzt. Der von der Kantonalkirche eingesetzte Verwalter Rolf Hanselmann tritt wieder ab. Claudia Frigg stellt sich zur Wahl.
Monika von der Linden
Das Präsidium der Evangelischen Kirche in Walzenhausen kann wohl bald neu besetzt werden. (Bild: PD)

Das Präsidium der Evangelischen Kirche in Walzenhausen kann wohl bald neu besetzt werden. (Bild: PD)

Monika von der Linden

redaktion@appenzellerzeitung.ch

Als Claudia Frigg im November 2016 in die Kirchenvorsteherschaft (Kivo) gewählt wurde, hatte sich die Unruhe im Dorf bereits wieder gelegt. Die Episode aus dem Frühling 2016 war zu einem grossen Teil überwunden. Damals waren so viele Kivo-Mitglieder zurückgetreten, dass das Gremium nicht mehr beschlussfähig war. Ausserdem hatten die Kirchbürger die Jahresrechnung 2015 zurückgewiesen. Handlungsfähig war die Evangelische Kirchgemeinde dennoch geblieben. Das Budget war bereits im vorangegangenen Herbst gesprochen worden und mit Rolf Hanselmann aus St. Margrethen hatte die Landeskirche beider Appenzell einen erfahrenen Verwalter eingesetzt. Der ausgebildete Coach hatte eine ähnliche Aufgabe bereits in Azmoos erfüllt und stand neun Jahre lang den Reformierten St. Margrethens vor.

«Die Kivo ist wieder handlungsfähig», sagt Rolf Hanselmann heute. Bereits im Frühjahr 2016 hatten die Kirchbürger die Jahresrechnung 2015 angenommen und an der bevorstehenden Bürgerversammlung am 29. April möchte Claudia Frigg zur Präsidentin gewählt werden.

Als Claudia Frigg in die Kirchenvorsteherschaft eintrat, hatte sie bereits in Aussicht gestellt, einst Präsidentin zu werden. «Ich möchte mich in die Gemeinde einbringen, in der ich seit 14 Jahren wohne», sagt die beruflich als Kaufmännische Angestellte tätige Claudia Frigg, die verheiratet ist und zwei erwachsene Kinder hat. Seit vergangenem Herbst ist sie Vizepräsidentin. «Ich habe einen idealen Einstieg gehabt. Dank Rolf Hanselmann konnte ich gut in das Mandat hineinwachsen.» Dieser ist mit dem Erreichten zufrieden, weil er sich schrittweise hat überflüssig machen können. «Das ist nicht nur mein Verdienst», sagt er. Die drei verbliebenen Kivo-Mitglieder kennen die Menschen im Dorf und haben Verbindungen hergestellt, was einem Ortsfremden so gut nicht gelingen kann. «Sie haben erfolgreich Brücken geschlagen.» Nach der Bürgerversammlung hat Rolf Hanselmann seinen Auftrag erfüllt. Er gehe dann mit einem sehr guten Gefühl und könne die Vorsteherschaft gut alleine werken lassen. Drei erreichte Ziele benennt der scheidende Verwalter: «Wir haben neue Kivo-Mitglieder gefunden, das Tagesgeschäft erledigt und den Pfarrwechsel von Corinna Bolt zu Klaus Stahlberger vollzogen.» Folglich häuften sich nicht überdurchschnittlich viele Penden­zen an.

Darüber hinaus hat sich die neue Kirchenvorsteherschaft mit der künftigen Ausrichtung der Gemeinde befasst. An einem Zukunftscafé diskutierte sie mit fünfzig Kirchbürgern. «Eines der Ergebnisse ist, dass wir die Zusammenarbeit mit den Vorderländer Kirchgemeinden vertiefen und gleiche Probleme gemeinsam angehen», sagt Claudia Frigg. Das gelte auch in der Ökumene und für die Vereine im Dorf. Als Präsidentin will sie den jüngst eingeschlagenen Weg fortsetzen. «Wir möchten eine verlässliche Grösse im Dorf werden, damit die Kirchbürger wissen, dass wir für sie einstehen.»

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