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WALZENHAUSEN: Es wird noch gesammelt

Im Januar startete eine Hilfsgütersammlung für Flüchtlinge. Eine erste Bilanz.

Die Sammlung an elf Tagen ist Teil des Projekts der katholischen Pfarrei Teufen-Bühler-Stein. Am 1. März bricht ein Konvoi aus der Ostschweiz mit Kleidern, Schuhen, Spielsachen, Schulmaterial und Hygieneartikel nach Kurdistan (Nordirak) auf. Die Projektgruppe «Hilfskonvoi für Kurdistan» besteht in Walzenhausen aus Freiwilligen. Sie sammelten an je fünf Freitagen und Samstagen sowie einem Mittwoch gut erhaltene und gewaschene Sommer- und Winterkleider für Kleinkinder, Kinder und Erwachsene, solides Schuhwerk und Spielsachen. Ein Augenschein am vergangenen Samstag nach dem letzten offiziellen Sammeltag zeigte eine Halle voller Spenden, teils bereits sortiert, teils noch in Plastiksäcken. Einige der Frauen und Männer waren bereits am Kisten verpacken, andere am Sortieren oder Plastiksäcke auspacken. So türmten sich Berge von Kleidern auf Tischen. Initiant Kevin Friedauer freute sich: «Die Aktion ist sehr positiv abgelaufen. Es gab gar Kinder, die ihre Spielsachen gebracht haben. In einem Sack Spielautos fanden wir den Zettel ‹Viel Spass damit›.»

Verpackerinnen und Verpacker gesucht

Wer noch Sachen zu Hause hat, wende sich an Kevin Friedauer. Er wird das Abholen organisieren. «Gesucht wird noch ein Brautkleid», wird von einer Helferin eingeworfen. Dieses kann dann von Braut zu Braut weitergegeben werden, sodass ein festliches Kleid für den besonderen Tag zur Verfügung steht. Auch Geldspenden sind willkommen, kostet doch der Transport der Hilfsgüter mit dem LKW 10 000 Franken. Für die Deckung der Transportkosten nicht benötigtes Geld wird von Aktionsorganisatoren persönlich nach Kurdistan gebracht. Dort werden dann damit vor Ort Lebensmittel gekauft. Weil das Ziel ist, dass der Konvoi am 1. März abfährt, müssen alle Spenden bis zum 18. Februar verpackt sein. Damit dies korrekt geschieht, lernte eine Gruppe aus Walzenhausen das richtige Packen in Teufen. Bisher wurden 150 Freiwilligenstunden in Walzenhausen geleistet, bis alles verpackt ist, werden noch bis zu 200 dazukommen. Um in der Zeit zu bleiben, sind freiwillige Frauen und Männer zum Verpacken willkommen. (pd)

Hinweis

Wer spenden will, kann Kevin Friedauer unter 079 514 17 01 kontaktieren. Verpackerinnen und Verpacker melden sich bei Myriam Schmid unter 071 888 60 34.

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