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WALDSTATT: Gärtnerei Viola will bauen

Bis Anfang Juli liegen der Teilzonenplan und der Quartierplan Dorf in der Gemeinde Waldstatt öffentlich auf. Geplant sind Gebäude für die Dorfgärtnerei und Wohnungen.
Sara Leu
Wenn alles gut läuft, wird das Gebäude der Viola Floristik und Gärtnerei im Herbst abgebrochen. Neu gäbe es zwei Häuser und unten würde ein neues Gewächshaus gebaut werden. (Bild: PD)

Wenn alles gut läuft, wird das Gebäude der Viola Floristik und Gärtnerei im Herbst abgebrochen. Neu gäbe es zwei Häuser und unten würde ein neues Gewächshaus gebaut werden. (Bild: PD)

Sara Leu

sara.leu@appenzellerzeitung.ch

Seit über zwei Jahren versuchen Esther und Hansjürg Nufer von Viola Floristik und Gärtnerei in Waldstatt ihre Räumlichkeiten zu renovieren und zu vergrössern. Als sie die Gärtnerei 2007 eröffnet haben, hatten sie Pläne, das Geschäft auszubauen. Jetzt liegt bei der Gemeinde zusammen mit dem Architektenbüro Eisenhut & Partner aus Engelburg ein Projekt auf. Das jetzige Gebäude der Dorfgärtnerei würde abgebrochen werden und es sollen zwei neue Häuser und ein Gewächshaus entstehen. In einem der Häuser findet die Gärtnerei ihren neuen Platz. Zusätzlich soll im Haus eine Wohnung für Nufers entstehen. Im zweiten Gebäude sollen Mietwohnungen gebaut werden. Während des Umbaus würde die Gärtnerei ein Provisorium am gleichen Standort ziehen.

Für die Verwirklichung des Projektes bedarf es jedoch einer Umzonung von der Wohn- und Gewerbezone WG2 in die Kernzone. «Bis zum 5. Juli können gegen den Teilzonenplan und den Quartierplan Einsprachen erhoben werden», sagt Walter Zähner, Gemeindeschreiber ad interim von Waldstatt. «Über den Teilzonenplan Dorf soll, falls ­keine Einsprachen eingegangen sind, am 27. August abgestimmt werden.» Ob alles wie geplant ablaufen wird, könne im Moment nicht beurteilt werden, so Zähner. Erst wenn der Teilzonenplan angenommen wurde, wird intensiv über das Baugesuch und ein detailliertes Bauprojekt gesprochen. «Wir müssen bis Anfang Juli abwarten und können dann zusammen entscheiden, wie es weitergeht», sagt Zähner.

Bereicherung für die Gemeinde

Erst vor kurzem wurde die Überbauung Leuewies, wo auch die Gemeindeverwaltung untergebracht ist, eingeweiht. Der Gemeinderat begrüsse eine positive Entwicklung im Kernzonen-Gebiet und unterstütze die öffentliche Auflage um den Teilzonen- und den Quartierplan Dorf, sagt Zähner. «Das Projekt dient zur Sicherstellung der bestehenden Gärtnerei und zur Realisierung von Wohnraum», so der Gemeindeschreiber. Familie Nufer hofft, dass sie ihre Pläne so bald wie möglich verwirklichen können.

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