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WALDSTATT: Auszeichnungen für Samariter

An der Delegiertenversammlung des Samariterverbands beider Appenzell werden mehrere Mitglieder für ihr jahrelanges Engagement geehrt. Einige Entwicklungen bereiten den Verantwortlichen Sorgen.
Jesko Calderara
Angelika Näf, Elisabeth Dörig und Albin Sonderegger mit Thomas Brocker und Theresia Imgrüth Nachbur vom Zentralvorstand. (Bild: PD)

Angelika Näf, Elisabeth Dörig und Albin Sonderegger mit Thomas Brocker und Theresia Imgrüth Nachbur vom Zentralvorstand. (Bild: PD)

Das Samariterwesen durchlebt schwierige Zeiten. Thomas Brocker, Präsident des Samariterverbands beider Appenzell, sprach am Samstag an der Delegiertenversammlung in der Mehrzweckanlage in Waldstatt gar von einem «Tiefdruckgebiet». Sorgen bereiten ihm unter anderem die Rücktritte von Funktionären und die steigende Zahl an Vereinsauflösungen. Aufgrund des zunehmenden Mitgliederschwunds und rückgängigen Einnahmen aus Kursabgaben befinde sich der Schweizerische Samariterverbund in finanziellen Schwierigkeiten, sagte Brocker. Zudem würde es Unstimmigkeiten mit dem Zentralvorstand geben. Brocker erwähnte auch einige Lichtblicke. So wurden wie jedes Jahr verdienstvolle Samariterinnen und Samariter geehrt. Elisabeth Dörig und Angelika Näf vom Samariterverein Reute-Oberegg erhielten eine Henry-Dunant-Medaille. Diese Auszeichnung bekommen Mitglieder, die sich 25 Jahre im Samariterwesen engagiert haben. Zudem wurde der Sami Award an den SV Wolfhalden für seine Aktivitäten in Heiden verliehen. Dort gibt es keinen Samariterverein mehr. Einen zweiten Sami Award überreichte der Präsident Claudia Speck. Sie liess sich zur Kursleiterin IVR Stufe 3 ausbilden.

Präsident wird 2019 zurücktreten

Die Traktanden gaben keinen Anlass zu Diskussionen. Vorstandsmitglied Pascal Sigrist trat aus beruflichen Gründen aus dem Vorstand zurück. Er soll an der nächsten Delegiertenversammlung 2019 in Teufen ersetzt werden. Auch Brocker will nur noch bis zu diesem Zeitpunkt im Amt bleiben. Für seine Nachfolge wird eine interne Lösung angestrebt. Sandra Hollenstein scheidet aus der Bildungs- und Beratungskommission aus. Die Anwesenden genehmigten zudem das neue Spesenreglement des Verbandes. Dieses sieht leicht höhere Entschädigungen für das Präsidium und das Sekretariat vor. Ferner wurde eine überarbeitete Version des Spesenreglements für die Vereinskader verabschiedet.

Jesko Calderara

jesko.calderara@appenzelerzeitung.ch

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