«Waldheim» verteidigt Titel

Als Anbieterin von Wohnheimplätzen für Menschen mit einer Behinderung wird die Stiftung Waldheim zum zweitenmal in Folge mit dem «Great Place to Work»-Award zur besten Arbeitgeberin der Schweiz in ihrer Kategorie gekürt.

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Die Delegation der Stiftung Waldheim bei der Preisverleihung: Dorji Tsering, Geschäftsleiter, Nicole Schnyder, Personalverantwortliche, Alexandra Hättenschwiler, Heimleitung Wohnheim Bellevue, Christian Frehner, Heimleitung Wohnheim Schönenbüel, Sara Bühlmann, Heimleitung Wohnheim Krone, Jürgen Schobel, Kaufmännischer Leiter, Rolf Hügli, Heimleitung Standorte Heiden und Rehetobel. (Bild: pd)

Die Delegation der Stiftung Waldheim bei der Preisverleihung: Dorji Tsering, Geschäftsleiter, Nicole Schnyder, Personalverantwortliche, Alexandra Hättenschwiler, Heimleitung Wohnheim Bellevue, Christian Frehner, Heimleitung Wohnheim Schönenbüel, Sara Bühlmann, Heimleitung Wohnheim Krone, Jürgen Schobel, Kaufmännischer Leiter, Rolf Hügli, Heimleitung Standorte Heiden und Rehetobel. (Bild: pd)

AUSSERRHODEN. Nach 2014 hat die Stiftung Waldheim auch in diesem Jahr den Award als beste Arbeitgeberin der Schweiz im Bereich «Gesundheits- und Sozialwesen» erhalten. Damit gehört die Stiftung erneut zu jenen namhaften Schweizer Unternehmen, die für ihre vertrauenswürdige, wertschätzende und attraktive Arbeitsplatzkultur ausgezeichnet werden. Die Preisverleihung hat das internationale Forschungs- und Beratungsinstitut «Great Place to Work® Schweiz» am Donnerstagabend vorgenommen.

80 Unternehmen bewertet

Man kennt es vom Sport: Einen Titel zu gewinnen ist schwierig, den Titel zu verteidigen noch viel schwieriger. Umso mehr freut man sich bei der Stiftung Waldheim über die erneute Auszeichnung, wie es in einer Medienmitteilung heisst. In diesem Jahr haben sich insgesamt 80 Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Grössen der unabhängigen Bewertung durch das internationale Forschungs- und Beratungsinstitut Great Place to Work® gestellt, darunter renommierte Namen wie Google, SAP oder McDonald's. In die Gesamtbewertung fliessen zu zwei Dritteln die anonym erhobenen Antworten der Mitarbeitenden zu Themen wie Teamgeist, Fairness, Glaubwürdigkeit, Respekt und Stolz ein. Das verbleibende Drittel berücksichtigt die betrieblichen Abläufe im Personalwesen.

Individuelle Weiterentwicklung

In der Kategorie «Gesundheits- und Sozialwesen» konnte die Stiftung Waldheim die sehr guten Ergebnisse aus dem Vorjahr bestätigen.

Mit ihrem Feedback haben die Mitarbeitenden bekräftigt, dass sie sich wohl fühlen in ihrem Arbeitsumfeld, dass sie stolz auf das sind, was sie tun, dass sie sich im Arbeitsalltag gerne gegenseitig unterstützen und dass sie denen vertrauen, die mit Führungsaufgaben betraut sind. «Werte wie Respekt und Kollegialität spielen bei uns eine zentrale Rolle. Sie bilden die Basis für das Miteinander im täglichen Umgang – auch mit jenen Menschen, die wir betreuen und im Leben begleiten», sagt Geschäftsleiter Dorji Tsering. «Ausserdem setzen wir auf die individuelle Weiterentwicklung. Wir fördern die Mitarbeitenden sowohl fachlich als auch in ihrer Sozialkompetenz. Dadurch können auch junge Mitarbeitende sehr schnell mehr Verantwortung übernehmen.»

Führungskräfte stehen im Fokus

Dreh- und Angelpunkt der guten Arbeitskultur bei der Stiftung Waldheim sind insbesondere die Führungskräfte. So hat der Great Place to Work-Wettbewerb abermals gezeigt, dass kompetente Vorgesetzte in den Augen der Mitarbeitenden zu einem perfekten Arbeitsplatz gehören. «Die Arbeitszufriedenheit wird bei uns vor allem vom mittleren Kader beeinflusst», erklärt die Personalverantwortliche Nicole Schnyder. «Es ist uns sehr wichtig, ein leistungsfähiges Netzwerk unter Menschen zu pflegen und die Zufriedenheit am Arbeitsplatz auf alle Ebenen unserer Institution zu übertragen. Dabei spielen die Führungskräfte eine entscheidende Rolle. Deshalb legen wir auf der Stufe mittleres Kader ein besonders hohes Augenmerk auf Weiterbildung und Nachwuchsförderung.» Fügt man diesen Zutaten schliesslich noch attraktive Sozialleistungen hinzu, wie beispielsweise ein Vier-Wochen-Sabbatical nach jedem fünften Dienstjahr, dann wird aus einem Arbeitgeber zum wiederholten Male ein Great Place to Work, wie es weiter heisst. (pd)

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