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WALD: Das Herz im Verein

Nicole Giezendanner wurde kürzlich zur ersten Präsidentin des TV Wald gewählt. Ihr Vorhaben ist es, einen jungen Nachfolger aufzubauen.
Carmen Pagitz
Nicole Giezendanner ist die Frau, welche das Präsidium im TV Wald ausübt. (Bild: Carmen Pagitz)

Nicole Giezendanner ist die Frau, welche das Präsidium im TV Wald ausübt. (Bild: Carmen Pagitz)

Carmen Pagitz

carmen.pagitz@appenzellerzeitung.ch

«Ich bin ein Vereinsmensch», sagt Nicole Giezendanner. Die 37-Jährige ist seit der letzten Hauptversammlung Präsidentin des TV Wald. Damit ist sie die erste Frau in diesem Amt in der 141-jährigen Vereinsgeschichte. Für viele möge es ein spezielles Ereignis sein, dass erstmals eine Frau das Präsidentenamt innehabe. «Aber für mich und auch für den Verein ist das keine grosse Sache».

Nicole Giezendanner ist seit ihrer Kindheit in Vereinen aktiv. Ihre turnerische Vereinslaufbahn begann in der Jugi in Speicher, ging weiter in der Sportgymnastik in Teufen und schliesslich im Damenturnverein in Speicher. Nicole Giezendanner übernahm alle Arten von Ämtern: Leitertätigkeiten, DTV-Aktuarin, Hauptleiterin – und schliesslich das Präsidentenamt im DTV Speicher. Als sich Nicole Giezendanners Privatleben von Speicher nach Wald verlagerte, engagierte sie sich ab 2002 als Geräteturnleiterin im Verein ihres neuen Wohnortes. 2006 gab sie das Präsidium in Speicher ab und konzentrierte sich auf Leitertätigkeiten im TV Wald.

Einen jungen Nachfolger aufbauen

Nicole Giezendanner übernimmt das Präsidium von Harry Monnigadon, welcher acht Jahre Präsident im TV Wald war. Die Suche nach einer geeigneten Nachfolgerin oder einem geeigneten Nachfolger war nicht ganz einfach und dauerte einige Zeit. Der TV wollte einen jungen Präsidenten. «Vorstandserfahrung war ebenfalls ein wichtiges Kriterium», sagt Nicole Giezendanner.

Sie habe nicht vor, das Amt so lange auszuüben wie ihr Vorgänger. «Mein Plan ist es, junge Leute im Vorstand nachzuziehen und so eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger aufzubauen.» Denn eigentlich hätte sie gar nicht vorgehabt, das Amt als Präsidentin zu übernehmen. Mit ihren beiden Kindern und ihrer Arbeit als Primarlehrerin in St. Gallen sei sie eigentlich schon gut ausgelastet. Doch der Verein und der Gemeinschaftsspirit liege ihr am Herzen.

Neben dem Aufbau einer Nachfolge wolle sie ihren Fokus auch darauflegen, dass die drei Gruppierungen und die beiden Nachwuchsriegen noch mehr zu einem grossen Verein zusammenwachsen. Sie freue sich zudem sehr darüber, dass bei der Hauptversammlung auch die Statuten erneuert worden sind. «So können wir mit frischer Energie loslegen.»

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