WAHLVERSAMMLUNG: Nashorn, Risotto, Biasotto

Die FDP Bühler hat die Öffentlichkeit eingeladen, die Kandidaten aus ihren Reihen kennen zu lernen.

Drucken
Teilen
Dölf Biasotto präsentiert «seinen» Nashornschädel. (Bild: PD)

Dölf Biasotto präsentiert «seinen» Nashornschädel. (Bild: PD)

Letzte Woche lud die FDP-Ortssektion Bühler zu einer öffentlichen Versammlung ins Restaurant Steig ein. Auf dem Programm stand vor allem das Treffen mit dem jüngsten der drei Regierungsratskandidaten, die sich dem zweiten Wahlgang am 19. März stellen, also mit dem 55-jährigen Dölf Biasotto. In Bühler muss am 19. März auch noch ein Mitglied in die Geschäftsprüfungskommission gewählt werden. Deshalb war mit Simon Kehl auch dieser von der FDP portierte Kandidat anwesend.

Mit Bühler verbindet Hobby-Paläontologe Dölf Biasotto seit rund drei Jahren vor allem seinen Fund eines 30 Millionen Jahre alten fossilen Nashornschädels in der Baustelle an der Strasse zwischen Bühler und Trogen. Dies war mit ein Grund für FDP-Bühler-Präsident Gilg Leuzinger, den Gast aus Urnäsch zu bitten, erstmals in Bühler über diesen Fund zu berichten. Das seltene Fundstück ist nun nach fachmännischer Konservierung durch Präparator Urs Oberli als Dauerleihgabe des Kantons Appenzell im neuen Naturmuseum St. Gallen zu besichtigen. Mit Dölf Biasotto kamen auch seine Wahlhelfer, Monika Bodenmann und Roger Mantel, mit nach Bühler. Letzterer war besorgt um den Risotto. Anschliessend wurde dem Kandidaten auf den Zahn gefühlt.

Seit 2013 wohnt der GPK-Kandidat Simon Kehl in Bühler. Er ist 1975 geboren, besuchte die Kantonsschule in Trogen und studierte anschliessend in Zürich. Heute ist er selbständiger Rechtsanwalt und bildet sich zurzeit zum Treuhänder weiter. Simon Kehl möchte «in Bühler nicht nur Steuern zahlen», sondern sich auch für die Öffentlichkeit engagieren. Bisher ist er schon Mitglied der Friedhofs- und der Fondskommission. (pd)