Wahlresultat freut CVP Mosnang

Die Mitglieder der CVP Mosnang haben sich am Sonntagabend zur Wahlfeier im Restaurant Krone getroffen. Der Ortsparteipräsident Urs Angehrn hat auf die Wahlvorbereitungen zurückgeblickt und dankte allen für ihren Einsatz.

Matthias Giger
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MOSNANG. Es sei zwar etwas schade, dass die CVP Mosnang mit dem Rücktritt des langjährigen Gemeinderats Ivan Oberhänsli einen Vertreter weniger im Gemeinderat hat, sagte der CVP-Ortsparteipräsident Urs Angehrn an der Wahlfeier. «Dafür sind aber alle von der CVP nominierten Kandidatinnen und Kandidaten auch gewählt worden», fügte er an. Mit den beiden neu gewählten Schulräten Reto Meile und Doris Widmer habe die CVP zudem weitere Mitglieder gewinnen können. Und es sei im Sinne der Gemeinde, wenn mit dem parteilosen Richard Kläger ein Vertreter des Gewerbes im Gemeinderat Einsitz nimmt, so Urs Angehrn.

Früh um Wahlen gekümmert

Bereits nach Neujahr habe die CVP Mosnang die bisherigen Schul- und Gemeinderäte gefragt, ob sie sich für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung stellen. Saskia Hagmann und Theo Bannwart haben daraufhin gesagt, dass sie gerne zurücktreten würden. Der Gemeinderat Ivan Oberhänsli hat im März bekannt gegeben, dass er nach drei Amtsperioden nicht mehr für den Gemeinderat kandidiert. Urs Angehrn zählte auf, was Ivan Oberhänsli in den zwölf Jahren im Gemeinderat alles geleistet hat und meinte scherzhaft, er frage sich, was so ein Mann mit all der Freizeit anstelle, die nach seinem Rücktritt auf ihn zukommt.

Kein Rummel um die Wahlen

Der Gemeindepräsident Bernhard Graf dankte der Partei für die geleistete Vorarbeit für die Wahlen. «Es ist einem oft gar nicht bewusst, wie viel Aufwand hinter den Vorbereitungen auf die Behördenwahlen steckt», betonte er. Weiter stellte der wiedergewählte Gemeindepräsident fest, dass die Wahlen in Mosnang kein grosses Aufsehen erregt haben. «Das finde ich aber nicht schlimm. Wenn die Gemeinderatswahlen gehässig ablaufen, so hat das in der Regel längerfristige Auswirkungen», sagte er. Zu seinem Wahlresultat – gewählt mit 857 Stimmen bei 127 leer eingelegten Stimmzetteln – meinte er: «Ich habe es angeschaut, interpretiert und nehme es ernst.» Es sei auch auf der Gemeindeebene so, dass man Köpfe wählt und vergisst, dass ein ganzer Rat dahinter steckt, so Bernhard Graf. Schulratspräsident Max Gmür hiess die beiden neuen Schulrats-Mitglieder willkommen.