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WAHLEN: Vakanzen in zwei Gemeinden

Die Zeiten, in denen es um Sitze im Gemeinderat Kampfwahlen gab, scheinen vorbei zu sein. Im Gegenteil: Bei den Ergänzungswahlen stehen nicht in jeder Gemeinde genügend Personen zur Verfügung.
Bruno Eisenhut
Wahlen sind nicht zwingend eine «Auswahl». In den Ausserrhoder Gemeinden kommt es zu keiner Kampfwahl. (Bild: APZ)

Wahlen sind nicht zwingend eine «Auswahl». In den Ausserrhoder Gemeinden kommt es zu keiner Kampfwahl. (Bild: APZ)

Bruno Eisenhut

bruno.eisenhut@appenzellerzeitung.ch

Ein freier Sitz im Gemeinderat von Bühler, null Kandidierende. Zwei freie Sitze im Gemeinderat von Schwellbrunn, mit Barbara Bicker nur eine Kandidierende. Es macht den Anschein, als ob diese beiden Gemeinden den «Schwarzen Peter» gezogen haben. Genau gleich könnten nämlich auch andere Gemeinden auf eine Vakanz im Gemeinderat zusteuern. In vier anderen Gemeinden stehen nämlich lediglich genauso viele Personen zur Wahl, wie es freie Sitze hat. Susanne Lutz, Präsidentin der FDP Grub bringt es auf den Punkt: «Wir sind froh, wenn sich überhaupt jemand für dieses Amt zur Verfügung stellt.»

In Grub steht als offizieller Kandidat Bruno Lehner zur Verfügung. Er soll anlässlich der Ergänzungswahlen vom 8. April für den zurückgetretenen Ruedi Signer gewählt werden. Ebenso eine Einerkandidatur steht in Heiden an. Jörg Lutz, Präsident von der örtlichen FDP, steht zur Verfügung. Die Wahl als Nachfolger für den zurückgetretenen CVP-Gemeinderat Werner Rüegg dürfte für Lutz zur Formsache werden. Auch in Waldstatt müssen sich die Stimmberechtigten nicht zwischen mehreren Kandidierenden für den Gemeinderat entscheiden. Marianne Anderegg-Nef wird von der Mehrheit aller örtlichen Parteien und Gruppierungen unterstützt. Sie wird mit hoher Wahrscheinlichkeit Nachfolgerin von Monika Knellwolf. In Reute tritt Ruedi Rechsteiner zurück. Er gehörte dem Gemeinderat von 1997 bis 2010 und von 2012 bis heute an. Einzige «Auswahl» ist Mike Heierli, der von der Lesegesellschaft Schachen portiert wird. Den Reigen der Einzelkandidaten schliesst Trogen. Für den Sitz im Gemeinderat kandidiert der parteiunabhängige Andreas Schönenberger. Eine Vakanz zeichnet sich in Bühler ab. Rund eine Woche vor den Wahlen ist noch keine offizielle Kandidatur vorhanden. Melanie Näf hat ihren Rücktritt aus familiären Gründen eingereicht, nachdem sie im April 2016 in das Gremium gewählt wurde. Einen Doppelrücktritt aus dem Gemeinderat hat Schwellbrunn zu verdauen. Gabi Brunner, Vorsteherin Ressort Soziales und Jugend, und Hansueli Schweizer, Vorsteher Ressort Umweltschutz und Friedhof, haben ihren Rücktritt nach sechsjähriger Tätigkeit eingereicht. Bisher hat sich Barbara Bicker als Kandidatin ins Spiel gebracht. Sie wird von der FDP und der SVP unterstützt. Weitere Personen für eine Kandidatur sind nicht bekannt.

Kampfwahl in Speicher

Auch in Herisau, wo das Mandat eines Gemeinderates mit einem 30-Prozent-Pensum entschädigt wird, hat sich nur ein Kandidat für einen Sitz aufstellen lassen. Glen Aggeler von der CVP möchte den Sitz der zurücktretenden CVP-Politikerin Ursula Rütsche übernehmen.

Weit mehr Interesse besteht für den freiwerdenden Job als Gemeindepräsident von Speicher. Mit Roland Fischer (FDP), Ruedi Herzig und Paul König (beide PU) liebäugeln gleich drei offizielle Kandidaten auf die Nachfolge von Peter Langenegger. Alle drei gehören nicht dem Gemeinderat an und würden dort bei einer Wahl keine Lücke aufreissen.

FDP muss Sitze verteidigen

Im Kantonsrat hat die FDP zwei Sitze zu verteidigen. Der Gaiser Peter Meier kündigte seinen Rückzug aus dem Kantonsparlament an, welchem er seit 1996 angehört hat. Die FDP Gais portiert mit Matthias Tischhauser einen international erfahrenen Unternehmer. Weitere Kandidaturen sind keine bekannt.

Auch in Schönengrund stellt die FDP eine Kandidatin. Gemeinderätin Nicole Graf soll den Sitz von Hans Brunner in den Reihen der FDP halten. Beruflich ist Graf seit acht Jahren als Steuerkommissärin beim Kanton tätig. Wie Tischhauser in Gais tritt auch Graf ohne offiziellen Gegenkandidaten zur Wahl an.

Hinweis

Die Ersatzwahlen für Kantons- und Gemeinderat finden am 8. April statt.

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