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Kommentar

Nationalratswahlen in Innerrhoden: Die Frauen haben es nach wie vor schwer

Das Innerrhoder Stimmvolk wählt den ehemaligen Säckelmeister Thomas Rechsteiner (CVP) in den Nationalrat. Frau Statthalter Antonia Fässler hatte hingegen keine Chance. Der Kanton verpasst damit eine einmalige Gelegenheit.
Claudio Weder
Claudio Weder, Redaktor Appenzeller Zeitung. (Bild: Urs Bucher)

Claudio Weder, Redaktor Appenzeller Zeitung. (Bild: Urs Bucher)

Damit hat wohl niemand gerechnet: Der ehemalige Säckelmeister Thomas Rechsteiner (CVP) wird neuer Innerrhoder Nationalrat. Und zwar mit deutlichem Ergebnis. 400 Stimmen Vorsprung hatte er auf SVP-Kandidat Ruedi Eberle, 600 Stimmen mehr erhielt er als Gesundheitsdirektorin Antonia Fässler (CVP). Letzteres erstaunt, weil Rechsteiner ohne offizielle Unterstützung seiner Partei antrat.

Keine Frage: Mit Thomas Rechsteiner hat Innerrhoden eine kompetente Vertretung im Nationalrat. Der 47-Jährige kann auf jahrelange politische Erfahrung zurückblicken. Dennoch hinterlässt der Entscheid des Volkes für Rechsteiner und gegen Fässler einen faden Beigeschmack. Innerrhoden verpasst damit die Chance, zum ersten Mal in der Geschichte eine Nationalrätin zu wählen. Dies zeigt: Die Frauen haben es in Innerrhoden auch 30 Jahre nach der Einführung des kantonalen Frauenstimmrechts immer noch schwer.

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