Wärmeverbund in Betrieb

WILDHAUS. Das Wetter hat sich dem Zeitplan des Projekts «Wärmeverbund Dorf, Wildhaus» angepasst: Donnerstagabend kam die angesagte Kaltfront. «Das ist eine richtige Punktlandung», freute sich Rolf Züllig.

Drucken
Teilen
Bild: Christina Buchser

Bild: Christina Buchser

Das Wetter hat sich dem Zeitplan des Projekts «Wärmeverbund Dorf, Wildhaus» angepasst: Donnerstagabend kam die angesagte Kaltfront. «Das ist eine richtige Punktlandung», freute sich Rolf Züllig. Rund 50 Personen und der Gemeinderat stiessen auf das geglückte Unterfangen an und warteten gespannt, wann der erste Funken gezündet würde. «Liebe Wärmesuchende und liebe Wärmefindende, wir nehmen heute den Wärmeverbund-Betrieb auf.» Rolf Züllig amtete in seiner Funktion als Gemeindepräsident und begrüsste die Gäste. «Es war ein ambitiöses Ziel, doch in nur sechs Monaten haben wir es umgesetzt.» Einzig in der Zeit um Ostern habe es kurz einen «Pflock» gegeben, doch der Gemeinderat habe entschieden: «Wir müssen bauen.» Mit der Inbetriebnahme des Wärmeverbundes werde es möglich, 500 000 Liter Heizöl zu substituieren und 1000 Tonnen CO2 zu eliminieren. «Das ist für uns als Tourismusort und auch für alle Privaten hier ein erfreuliches Merkmal.» Seinen Dank richtete der Gemeindepräsident speziell an Klaus Forrer, dem eigentlichen «Ur-Vater» des Wärmeverbund-Gedankens. Auf seine Initiative ist der Wärmeverbund Realität geworden. Der Dank ging genauso an Klaus Forster, der als engagierter Energieberater fungierte und das Projekt umfassend unterstützte. (cbu)

Aktuelle Nachrichten