Wärmeverbund für Gebiet Ebnet bis hin zur ARA

HERISAU. Die St. Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK) prüft gemäss einer Medienmitteilung die Machbarkeit eines Wärmeverbundes in der Gemeinde Herisau.

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In Herisau wird über einen Wärmeverbund nachgedacht. (Bild: apz)

In Herisau wird über einen Wärmeverbund nachgedacht. (Bild: apz)

HERISAU. Die St. Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK) prüft gemäss einer Medienmitteilung die Machbarkeit eines Wärmeverbundes in der Gemeinde Herisau. Konkret hat man gemäss Auskunft von Adriano Tramèr von der SAK das Gebiet Ebnet via Firma Cilander bis hin zur ARA Bachwies ins Auge gefasst. Statt in jedem Gebäude eine eigene Heizung zu betreiben, könnte bei einem Wärmeverbund am geeignetsten Standort eine Heizzentrale erstellt werden. Mehrere Liegenschaften würden die benötigte Wärme gemeinsam von dieser externen Heizzentrale beziehen.

In Herisau soll die Heizzentrale mittels Wärmepumpen Wärmeenergie aus dem Abwasser der ARA Herisau gewinnen. Über das Wärmenetz würde diese erneuerbare und CO2-freie Wärme schliesslich auf die angeschlossenen Liegenschaften verteilt. Die Gemeinde Herisau ist vom Projekt überzeugt und unterstützt die SAK in diesem Vorhaben. In einem nächsten Schritt soll nun geklärt werden, ob grundsätzlich genügend Liegenschaftsbesitzer interessiert sind. (pd/red.)

Details zum Projekt werden an einem öffentlichen Informationsanlass vom Montag, 8. Dezember, um 19.30 Uhr im Casino Herisau vorgestellt. Auch besteht dann Gelegenheit, Fragen zu stellen.