Wählen – ein Akt für das Gemeinwohl

Diese Erkenntnis ist nicht neu: Politikverdrossenheit kommt von Politikern, die verdriesslich machen. Die «Partei» der Nichtwähler wird kontinuierlich grösser.

Drucken
Teilen

Diese Erkenntnis ist nicht neu: Politikverdrossenheit kommt von Politikern, die verdriesslich machen. Die «Partei» der Nichtwähler wird kontinuierlich grösser. Und der Anteil der Urnenverweigerer übersteigt längst – mit Ausnahmen bei einigen wenigen brisanten Vorlagen – die Stimmenprozente der grossen Parteien.

Zwar deutet in der Schweiz kaum etwas darauf hin, dass die Bürger die demokratische Ordnung in Frage stellen.

Ganz anders sieht es indessen aus, wenn es sich um das Vertrauen in die Träger der demokratischen Ordnung geht. Immer mehr Wähler bescheinigen ihnen Inkompetenz oder Machtversessenheit oder auch Unglaubwürdigkeit. Und manchmal auch alles zusammen. Ein ebenso falsches wie oberflächliches Pauschalurteil.

Die Regel bestätigende Ausnahmen gibt's überall – auf nationaler, kantonaler und lokaler Ebene. Die Frage also «weshalb denn noch wählen?» ist unzulässig.

Ganz einfach deshalb, weil der Urnengang ein Akt des Gemeinwohls – jedes Einzelnen! – ist. Gerade jene, die punktuell Missstände anprangern, sollten ihren Unmut nicht mit einer Urnenabstinenz kundtun. Verdrossenheit und Protest darf nicht in Wahlenthaltung münden.

Nichtwähler strafen nämlich jene Kandidaten, die gewillt und auch fähig sind, Änderungen herbeizuführen. So bietet sich den Teufner Bürgerinnen und Bürgern am 11.

April die einmalige Chance, mit Jean Sacchet einen neuen Gemeindepräsidenten zu wählen, der in sich eine gesunde Mischung aus Fachkompetenz, natürlicher Intelligenz, Bürgernähe, Weitsicht und – als Infanterie-Kompanie-Kommandant – auch Führungskraft vereinigt.

Wer auf ein prosperierendes Teufen setzt, beteiligt sich deshalb am 11. April an der Wahl und gibt Jean Sacchet seine Stimme.

Armin Sanwald Bubenrüti 896, 9053 Teufen

Aktuelle Nachrichten