Vox maris

Vox maris – Stimme des Meeres, so lautet der Name der lautesten Orgel der Welt. An jedem Windbläss-Konzert wird nicht nur Musik gehört. Der Verein bietet auch eine Minilektion Orgelwissen.

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Vox maris – Stimme des Meeres, so lautet der Name der lautesten Orgel der Welt. An jedem Windbläss-Konzert wird nicht nur Musik gehört. Der Verein bietet auch eine Minilektion Orgelwissen. Und diese galt am Freitag eben Vox maris, die seit 2012 in der südkoreanischen Küstenstadt Yeosu steht, als Auftragswerk für die Weltausstellung. Kilometerweit müsse die Orgel trotz Wind und Wetter auch aufs Meer hinaus gehört werden, lautete der Auftrag. Gebaut wurde sie von einem bayrischen Orgelbauer. Und den Auftrag erfüllt die Orgel nun eindrücklich: Einen Meter vor der Orgel misst man 138,7 Dezibel – jenseits der Schmerzgrenze und so laut wie ein startendes Flugzeug. Mit herkömmlichen Pfeifen ist das nicht zu schaffen. Die Luft wird per Kompressor in die 80 Pfeifen gepumpt. Die kleinste ist 1,7 Meter lang, die längste 10 Meter. Ihr Tonumfang: 6,5 Oktaven. Was das mit den Hausorgeln zu tun hat? Es zeige eindrücklich, wie vielfältig Orgeln in verschiedene Kulturkontexte eingepasst werden, meinte Windbläss-Vorstandsmitglied Reto Stäheli. (hak)

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