Vorwurf zurückgewiesen

TOGGENBURG. Die Industrie habe sich auf dem Euro-Kurs von 1.20 Franken ausgeruht, lautete ein Vorwurf aus der Politik. Ruedi Bannwart, CEO der Turbo-Separator, und Kurt Köppel, Betriebsleiter der Fritz Schiess AG, weisen das zurück.

Martin Knoepfel
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TOGGENBURG. Die Industrie habe sich auf dem Euro-Kurs von 1.20 Franken ausgeruht, lautete ein Vorwurf aus der Politik. Ruedi Bannwart, CEO der Turbo-Separator, und Kurt Köppel, Betriebsleiter der Fritz Schiess AG, weisen das zurück. Die Firmen hätten die Zeit genutzt und seien wieder wettbewerbsfähig geworden. Daniel Schwyter, CEO der Berlinger und Co., sagt, die Firma gebe es nicht so lange, wenn sie nicht innovativ wäre. Der Fall des Euro von 1.50 auf 1.20 Franken habe die Margen reduziert. Rudenz Egli, CEO der Egli Process Technology, hält fest, diese Jahre habe es gebraucht, um die erste Euro-Krise zu bewältigen. «Zudem war der Konkurrenzdruck im Weltmarkt nicht gerade geeignet, um die Preisstruktur dem starken Franken anzupassen.»