Vorstand um zwei Frauen erweitert

Die Bäuerinnen und Landfrauen Mosnang-Mühlrüti haben am vergangenen Montagabend im Restaurant Pöstli in Dreien ihre Jubiläumshauptversammlung abgehalten. Als Überraschungsgäste traten die Theaterladies aus Bazenheid mit einem Singspiel auf.

Beatrice Bollhalder
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DREIEN. Kein Stuhl blieb leer am Montagabend im Restaurant Pöstli in Dreien. 91 Frauen – darunter erstaunlicherweise sehr viele junge – folgten der Einladung der Bäuerinnen und Landfrauen Mosnang-Mühlrüti zur 40. Hauptversammlung des Vereins. Ein Verein, der sich aktiv darum bemüht, seinen 179 Mitgliedern während des ganzen Jahres ein abwechslungsreiches und interessantes Programm zu bieten. Empfangen wurden die Frauen, von welchen jede das Restaurant mit einem Geschenk in der Hand betrat, mit einem Glas köstlicher Bowle. Die Geschenke, die sie mitgebracht hatten, wurden auf einem Tisch aufgestellt. Zum Ende dieser Veranstaltung würde denn auch jedes Mitglied – nach erfolgter Verlosungszeremonie – wieder ein Präsent nach Hause nehmen können.

Attraktives Jahresprogramm

Die Präsidentin Vreni Hollenstein hiess die Frauen sowie die Ehrenpräsidentin Erika Strassmann willkommen und lud sie alle ein, gemeinsam das Bäuerinnenlied zu singen. Bevor der geschäftliche Teil des Abends in Angriff genommen wurde, sorgte das «Pöstli»-Team mit Stefan Fust an der Spitze dafür, dass alle Frauen einen feinen Fitnessteller erhielten. Währenddessen sorgten Simon Widmer und Reto Kläger mit ihren Instrumenten für die passende Unterhaltung. Gestärkt wurden dann die Traktanden der 40. Hauptversammlung abgehandelt. Der Rückblick der Präsidentin gab Aufschluss darüber, dass das Programm attraktiv ist. Neben Tagungen und geselligen Treffen haben die Mitglieder die Möglichkeit, sich in einem der vielen Kurse weiterzubilden oder Neues zu erlernen. Da konnte beispielsweise ein bunter Basthut gehäckelt werden oder die Fitness im Zumba- Schnupperkurs oder beim Pilates getestet werden.

Mit fast 90 Litern Milch haben die Mitglieder der Bäuerinnen und Landfrauen Mosnang-Mühlrüti die Schüler am Tag der Pausenmilch verwöhnt. Unter anderem standen auch ein Ausflug ins Allgäu, eine Vollmondwanderung oder ein Spieleabend auf dem Programm.

Vorstand wurde erweitert

Eines verstorbenen Mitglieds wurde in einer Schweigeminute gedacht. Zudem mussten drei Austritte verzeichnet werden, demgegenüber standen aber zehn Neueintritte. Die Aktuarin Pia Fischbacher sowie die Kassierin Esther Schnetzer hatten eigentlich vorgehabt, in diesem Jahr ihre Vorstandstätigkeiten niederzulegen. Da aber im kommenden Jahr die Bäuerinnentagung zu organisieren ist und genau diese beiden die einzigen sind, die eine solche Veranstaltung einmal mit organisiert haben, erklärten sie sich dazu bereit, ein weiteres Jahr anzuhängen. Um aber bereits für das kommende Jahr gerüstet zu sein, wurde am Montagabend der Vorstand um zwei Personen erweitert. Die Bäuerinnen und Landfrauen Mosnang-Mühlrüti haben das Glück, dass sie einsatzfreudige junge Frauen in ihren Reihen haben. Andrea Länzlinger aus Ried in Dreien und Anita Rüegg aus Dottingen haben sich bereit erklärt, in Zukunft im Vorstand mitzuwirken. Die beiden wurden einstimmig gewählt und mit Applaus willkommen geheissen. Damit unterstützen sie die bisherigen Vorstandsmitglieder Pia Fischbacher, Esther Schnetzer, Irene Widmer und Vreny Brändle, die allesamt einstimmig wiedergewählt worden sind. Ebenso eindrücklich wurde der Präsidentin Vreni Hollenstein das Vertrauen wieder ausgesprochen. Die Präsidentin erinnerte noch an die nächsten Veranstaltungen, bevor Erika Strassmann in Versform die Entstehung des Vereins noch einmal aufleben liess. Diese freut sich vor allem, dass es sowohl die Volkstanzgruppe als auch das Singchörli immer noch gibt.

Theaterladies überzeugten

Als Überraschungsgäste betraten nach der Versammlung die Bazenheider Theaterladies die kleine Bühne im «Pöschtli». Sehr überzeugend sangen und spielten sich die talentierten Frauen in die Herzen der Zuschauerinnen. Gespannt verfolgten die Bäuerinnen und Landfrauen das Singspiel «Das kleine Glück am Bahnhofplatz». Mit einem köstlichen Dessert – aus der Hausbäckerei von der Kurzenegg – und einem Kaffee wurde der Jubiläumsabend kulinarisch abgeschlossen. Aber immer noch standen da ganz viele Preise, die noch verteilt werden sollten. Für die kleine Tombola hatte jedes Mitglied einen Zettel mit seinem Namen einwerfen können. So kam jedes zu einem Preis. Auf einem zweiten Tisch standen aber noch weitere schöne Sachen. Für jedes farbige Zettelchen mit dem eigenen Namen mussten die Frauen einen Franken bezahlen, bekamen damit aber die Gelegenheit, eines der schönen Geschenke auswählen zu dürfen, wenn ihr Name gezogen wurde. So ging es bis nach Mitternacht, bis die beiden Tische wieder leer waren und die Frauen ans Nachhausegehen dachten.

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