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Vorbildlicher Forstbetrieb

Zusammenschluss 2009 gründeten die drei Ortsgemeinden Wildhaus, Alt St. Johann und Nesslau sowie die Kreisalpenkorporation Krummenau-Ennetbühl den Forstbetrieb Obertoggenburg AG (Foag). Dieser ist seither für die Bewirtschaftung der Wälder zuständig, die sich in Besitz der vier Körperschaften befinden. Dies entspreche einer Fläche von 1800 Hektaren Wald zwischen Wildhaus, Krummenau und der Schwägalp, erklärt Betriebsleiter Reto Hürlimann. Konkret heisst das, dass die Forstunternehmung den Erlös aus dem Holzverkauf und Beiträge für die Holzschläge bekommt. Sie zahlt ihrerseits den Waldbesitzern, also den vier Korporationen, einen Pachtzins.

Nebst der Pflege und der Nutzung dieser Wälder übernehmen die Mitarbeiter der Foag auch Holzerarbeiten für Dritte und führen Waldbauarbeiten durch. Auch Arbeiten in der Gartenpflege werden durch die Mitarbeiter ausgeführt. Die Foag ist für die Holzschnitzel in der Fernwärmezentrale in Nesslau und Wildhaus zuständig und bereitet zudem Energieholz auf. Die Unternehmung bietet weitere Gegenstände aus Holz, von Finnenkerzen über Brunnentröge bis zu Holzfiguren. Der Forstbetrieb beschäftigt acht Personen, darunter zwei Lernende. Wie Reto Hürlimann sagt, ist momentan eine Lehrstelle als Forstwart offen.

Seit Anfang der Geschäftstätigkeit läuft der Betrieb der Foag gut. Es gebe in der Schweiz keinen anderen Forstbetrieb, der nach ihrem Muster laufe, sagt Reto Hürlimann. Aus diesem Grund ­werde die Foag immer wieder besucht und gelte als Vorbild in anderen Re- gionen. (sas)

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