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Vor einem heissen Stadtfest

Schönes Wetter hat es am St. Galler Fest schon oft gegeben, aber selten ein derart warmes mit erwarteten Temperaturen um die 30 Grad. Das freut die Veranstalter, aber die Sicherheitsleute sind besorgt. Feuerwehr und Sanitäter erfüllen an jedem Stadtfest wichtige Aufgaben.
Fredi Kurth

ST. GALLEN. Vor einem Jahr hatten die Organisatoren mit 70 000 bis 90 000 Besuchern gerechnet, doch es kamen bei schönem Wetter 100 000. Dieses Jahr erwarten sie erneut eine sechsstellige Zahl. Denn das Wetter verspricht bei hochsommerlichen Temperaturen noch besser zu werden, sollte nicht ein Gewitter für möglicherweise willkommene Abkühlung sorgen.

Anstich jetzt auf dem Gallusplatz

Die über Jahrzehnte ungebrochene Beliebtheit das Anlasses führt OK-Chef Bruno Bischof auf die Vielfalt des Angebots für Jung und Alt zurück. Musik zahlreicher Stilrichtungen, von Blasmusik über Folklore bis Pop, Shows und Discos sowie ein kulinarisches Angebot von währschaft bis gesund bilden eine Mixtur, die sich die Menschen aus Stadt und Region gerne alle Jahre gefallen lassen.

Dennoch sind die Veranstalter Neuem gegenüber nicht abgeneigt: Das Fest dehnt sich weiter in die südliche Altstadt aus, über die Gallusstrasse bis auf den Gallusplatz. Dort befindet sich auch die Bühne, auf welcher heute Freitag Stadtpräsident Thomas Scheitlin das Fass ansticht. Sie ist vom Marktplatz an den neuen Standort gezügelt worden. «Mit der Vergrösserung des Festareals gibt es nicht primär mehr Stände, sondern mehr Luft für die Besucher», sagt Bruno Bischof. «Die Standplätze verteilen sich dort nun über einen grösseren Raum.»

Am Gallusplatz kann neu auch eine äthiopische Kaffeezeremonie und entsprechendes Essen genossen werden, dargeboten vom ehemaligen «10vor10»-Moderator Walter Eggenberger. Und Radio FM1 bietet erstmals vor dem Waaghaus live ein Wunschkonzert. Dort wie anderswo werden heisse Rhythmen nicht fehlen.

Zu grosser Durst?

Heiss könnte das Fest auch für die Sicherheitsleute werden. Dabei fühlen sie sich weniger gewarnt durch die jüngsten Vorfälle bei der unbewilligten Party auf dem Marktplatz als durch das warme Wetter, das den Durst bei manchen ins Unermessliche steigen lassen dürfte. «Auf Streitigkeiten alkoholisierter Festteilnehmer war die Polizei schon immer vorbereitet», sagt Urs Weishaupt, Medienbeauftragter beim Stadtfest. «Das Problem an einem so grossen Anlass besteht darin, dass man nie weiss, wo sich Besucher in die Haare geraten.» Urs Weishaupt verweist aber auch darauf, dass Feuerwehr und Sanitäter ebenfalls an jedem Stadtfest wichtige Aufgaben erfüllen.

Man dürfe zudem wieder einmal erwähnen, dass der Besuch des Festes gratis ist, sagt Bruno Bischof. Das Budget von 450 000 Franken wird in erster Linie bestritten durch die Standbetreiber und Sponsoren. Die Miete für 15 Quadratmeter kostet je nach Platz zwischen 500 und 2600 Franken am Marktplatz, am teuersten Pflaster.

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