Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Vor attraktiven Auftritten

Mit Chor- und Orchesterwerken aus Mozarts Salzburger Zeit tritt der Konzertchor Toggenburg diesen Samstag ein weiteres Mal mit einem attraktiven Programm vor die Öffentlichkeit.
Peter Küpfer
Die Konzentration der Mitwirkenden ist hoch: Mit den Solisten und dem Orchester war am Samstag in Ebnat-Kappel Hauptprobe. (Bild: pd)

Die Konzentration der Mitwirkenden ist hoch: Mit den Solisten und dem Orchester war am Samstag in Ebnat-Kappel Hauptprobe. (Bild: pd)

WATTWIL. So langsam wird es ernst. Am vergangenen Samstag war Hauptprobe in Ebnat-Kappel, mit Solisten und dem Orchester. In der ordentlichen Chorprobe von heute Mittwochabend wird nur noch an Finessen gefeilt. Jetzt stehen beim musikalischen Leiter Marcus Tremmel und allen Sängerinnen und Sängern die Zeichen auf Freude, dass es endlich wieder so weit ist.

Bekanntes Chorwerk

Mit Mozarts Krönungsmesse (KV 317) und den Vesperae solennes de confessore (KV 339) stehen zwei Chorwerke im Zentrum, die aus Mozarts Salzburger Zeit stammen. Aus derselben Schaffensperiode stammt auch die Kirchensonate (KV 329), ein reines Orchesterwerk. Die Krönungsmesse ist eine von Mozarts bekanntesten Chorwerken. Zum ersten Mal dürfte sie im Rahmen der Krönungsfeierlichkeiten für Kaiser Franz II. 1792 verwendet worden sein. Die Vesperae solennes de Confessore entstanden 1780. Mozart hat den zu Grunde liegenden biblischen Psalmtext sehr ernst genommen und musikalisch meisterhaft ausgedeutet. Das Werk enthält den bekannten Satz «Laudate Dominum», von Mozart als inniges Gebet einer Einzelstimme vertont. Ein wunderbar schwebendes Sopransolo stimmt über einer lautenähnlichen Begleitung einen schlichten Gesang an, der dann vom Orchester und schliesslich vom Chor aufgenommen wird. Das abschliessende festliche Magnificat ist in ausgeführter Sonatenform komponiert. Das Jauchzen über Gott, von dem der Text redet, wird in dieser Musik kongenial zum Ausdruck gebracht. Mit dem Collegium Cantorum, einem Orchester, das auf das Mitwirken in Chorwerken spezialisiert ist, stellt sich dem Konzertchor Toggenburg ein erfahrenes Ensemble zur Seite. Für Brillanz sorgen die Solistinnen und Solisten.

Hochkarätige Solisten

Maria Gessler (Sopran) ist in Basel aufgewachsen und studierte bei Verena Schweizer an der Musikakademie Basel und bei René Jacobs an der Schola Cantorum Basiliensis. Sie war über Jahre an deutschen Bühnen engagiert und verkörperte eine Vielzahl von Partien vom lyrischen bis ins jugendlich-dramatische Fach. Brigitte Schweizer (Alt) studierte bei Gertie Charlent an der Opernschule und in der Liedklasse des Peter-Cornelius-Konservatoriums Mainz, in der Schweiz bei Professor Frieder Lang und Professor Nadine Asher-Washington am Konservatorium Dreilinden Luzern. Sie ist als Konzert- und Oratoriensängerin im In- und Ausland tätig.

Solist René Perler (Bass) studierte Gesang, Musikwissenschaft und Geschichte in Fribourg, Bern, London und Zürich. Stefan A. Rankl (Tenor) studierte Sologesang am Mozarteum zu Salzburg sowie Lied und Oratorium am Bruckner-Konservatorium in Linz. Das Solistendiplom schloss er in der Klasse von Kurt Widmer an der Hochschule in Basel mit Auszeichnung ab. Er war als lyrischer Tenor am Stadttheater St. Gallen engagiert.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.