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Von Höhepunkt zu Höhepunkt

In der letzten Saison spielte Dario Stadler noch beim FC Bazenheid. Nach seinem Wechsel zum Promotion-League-Club FC Tuggen steht für ihn das nächste Highlight an: Im Schweizer Cup wartet der FC Basel.
David Metzger
Dario Stadler (6) hat sich an den neuen Rhythmus gewöhnt und verschafft sich Respekt (Bild: Carlo Stuppia)

Dario Stadler (6) hat sich an den neuen Rhythmus gewöhnt und verschafft sich Respekt (Bild: Carlo Stuppia)

So ganz fassen kann es Dario Stadler einige Wochen nach der Auslosung noch immer nicht. «Dass ich gleich in meiner ersten Saison beim FC Tuggen ein Spiel gegen den Schweizer Meister erleben darf, damit habe ich definitiv nicht gerechnet», freut er sich.

Noch vergangene Saison kickte der 23jährige Kirchberger beim FC Bazenheid in der 2. Liga regional. Bereits der Wechsel zum drei Ligen höher spielenden FC Tuggen war ein Quantensprung. Nun bahnt sich für Stadler schon der nächste Höhepunkt an. «Es wird sicher etwas sehr Spezielles. Nicht nur, weil der FC Basel seit Jahren auf der internationalen Bühne mitmischt», sagt Stadler. Auch, weil er schon seit dem Kindheitsalter den FC Basel sympathisch findet.

Den Ex-Kollegen in der 1. Hälfte einiges abgeschaut

Stadler ist bestrebt daran, das Cupspiel besser zu absolvieren, als seine ehemaligen Teamkollegen des FC Bazenheid gegen die Berner Young Boys. «Wir dürfen sicher einmal keine sieben Gegentore erhalten», witzelt Stadler und nimmt seine eigene Steilvorlage gleich dazu, um seinem ehemaligen Verein ein Kränzchen zu widmen. «In der ersten Halbzeit konnte ich ihnen einige Dinge abschauen, die wir gegen den FC Basel ebenfalls so machen müssen». Wie genau diese Massnahmen fruchten werden, zeigt sich am kommenden Mittwochabend. Dann steigt ab 19.30 Uhr in Tuggen die Achtelfinalpartie gegen Basel.

Ein Schritt, der Mut gebraucht hat

Nach mittlerweile fünf Monaten beim FC Tuggen erzählt Dario Stadler über seinen neuen Verein aus der Westentasche, als hätte es für ihn nie etwas anderes gegeben. «Die Umstellung erwies sich zu Beginn zwar tatsächlich als ein sehr grosser Treppenschritt, der Mut gebraucht hat», resümiert Stadler. «Beim FC Bazenheid war ich im Team gefestigt, hatte eine Führungsrolle. Beim FC Tuggen muss ich mich zuerst einmal ganz hinten in der Kette anstellen». Für seine Teamkollegen war besonders die Herkunft des Kommunikationswissenschafts-Studenten speziell. Normalerweise wechseln die Spieler aus einer Nachwuchs-Spitzenmannschaft oder gar der Challenge League zum FC Tuggen. Trotzdem fühlt sich Stadler im Team gut aufgenommen und integriert. In der vergangenen Cuprunde gegen Calcio Kreuzlingen übernahm Stadler auch erstmals eine gewisse Verantwortung und verwertete seinen Penalty im Elfmeterschiessen souverän.

Weit weniger erfolgreich läuft es dem FC Tuggen in der Meisterschaft. Noch immer dümpelt das Team von Trainer Adrian Allenspach auf hinteren Tabellenpositionen umher. «Wir haben einige Spiele ärgerlich verloren, aber auch schlechte Leistungen gezeigt. Das müssen wir verbessern», weiss Stadler. Sein persönliches Ziel ist es, in der dritthöchsten Liga möglichst viele Einsatzminuten zu sammeln. Das geht bisher auf und es scheint, als wisse Stadler in den vier wöchentlichen Trainings zu überzeugen. «Er macht es wirklich ganz gut», meint auch sein Trainer Adrian Allenspach. «Seine lernwillige, aufgestellte und fokussierte Art kommt gut an». Anders ist es nicht zu erklären, dass der Kirchberger bisher in den Spielen entweder von Beginn an aufgelaufen ist oder zumindest von der Bank aus eingewechselt wurde.

Am Ball geht alles nochmals schneller

«An das spielerische Niveau habe ich mich ziemlich rasch gewöhnt», sagt Stadler. Dennoch ist es auch für ihn immer wieder auffallend, wie am Ball noch einmal alles schneller funktioniert. «Man hat weniger Zeit am Ball und muss schon vor der Annahme entscheiden, wo man den Ball hinspielen möchte», hat er festgestellt. Daneben sei auch der physische Aspekt in der Angriffszone nicht zu unterschätzen, wo es viel mehr Tempo und Kraft braucht, um sich durchsetzen zu können. Diese Physis wird Stadler auch benötigen, wenn es gegen den FC Basel geht. Er will sich unbedingt aufdrängen, um im Cup-Achtelfinale gegen seine grossen Idole und Vorbilder möglichst von Beginn weg auflaufen zu dürfen.

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