Von Bütschwil in die Zauberschule

Blauring Bütschwil

Rahel Brunner
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51 Mädchen vom Blauring Bütschwil erlebten zwei Lagerwochen in Obergesteln. (Bild: PD)

51 Mädchen vom Blauring Bütschwil erlebten zwei Lagerwochen in Obergesteln. (Bild: PD)

Am Montag, 10. Juli, besammelten sich 51 Mädchen am Bahnhof Bütschwil. Durch die Plattform 93/4 machten wir uns auf den Weg nach Hogwarts, das für einmal im Lagerhaus in Obergesteln (VS) war.

In Hogwarts angekommen, wurden die Zauberlehrlinge in vier Häuser (Hufflepuff, Gryffindor, Slytherin und Ravenclaw) ein­geteilt. Am Dienstag bastelten wir einen Zauberstab als Lagerandenken und als Hilfe, um die Zauberei zu erlernen. Bei einem Postenlauf kamen noch wirkungsvolle Zaubersprüche dazu. Am Abend hatte es ums ganze Lagerhaus verschiedenste magische Wesen. Die Mädchen versuchten ihnen Bändel umzulegen, damit sie Punkte für ihr Team sammeln konnten. Bei der Auswertung lief das Einhorn davon. Also machte sich jede Blauringgruppe bei Wanderungen an den beiden folgenden Tagen auf die Suche nach dem Einhorn. Am Donnerstag kamen alle unverletzt zurück und eine Gruppe hatte das Einhorn tatsächlich gefunden. Doch schon am nächsten Tag tauchte plötzlich eine gefesselte Zauberin auf. Wir halfen ihr, den Code zur Befreiung herauszufinden und sie gab uns Hinweise zu den Bösewichten.

Am Samstag war Leitertag/15er-Tag und die ältesten führten durch den Tag. Endlich gelang es uns, den ersten Bösewicht zu ­fangen. Am Sonntag genossen wir einen Häusertag und spielten traditionelle Spiele wie Quidditch. Am Montag bekamen wir Besuch von Pfarrer Josef Manser und wir feierten mit ihm einen schönen Gottesdienst. Beim Abendessen wurde das Essen verzaubert und ein Brief wurde hinterlassen, dass eine Übergabe stattfinden sollte. Bei der Übergabe konnte der Zauber rückgängig gemacht und der Bösewicht gleich auch ge­fangen werden.

Am Dienstag wurden die Zauberlehrlinge in der Nacht geweckt, weil sie einen Albtraum hatten. Am nächsten Tag ver­muteten die Zauberlehrer, dass die Lehrlinge versuchen würden, Hogwarts abzubrennen. Nach diesem Albtraum genossen wir den Tag in der Badi und beim «Lädälä» und dem Leiterfäger am Abend. Am Mittwoch tauchte die Posteule einfach nicht mehr auf und wir mussten unter den Verdächtigen den Täter herausfinden. Zum Glück fanden wir den richtigen und konnten die Eule befreien. Am Donnerstag warteten wir auf den letzten Bösewicht und stärkten uns mit einem Mittagessen vom offenen Feuer. Zum Glück verriet uns die Frau des Bösewichts, wo sich dieser befindet und wir konnten ihn endlich festnehmen. Hogwarts war gerettet und wir konnten am Freitag erleichtert zurück nach Bütschwil reisen.

Rahel Brunner