Von 40 auf 22 Mio. Franken

Nachdem im Jahr 2008 festgestellt worden war, dass das Hallenbad Appenzell 2014 entweder totalsaniert oder neu gebaut werden muss, wurde ein Grundsatzentscheid für oder wider einen Neubau nötig.

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Nachdem im Jahr 2008 festgestellt worden war, dass das Hallenbad Appenzell 2014 entweder totalsaniert oder neu gebaut werden muss, wurde ein Grundsatzentscheid für oder wider einen Neubau nötig. Insbesondere das Schulschwimmen und die Standortattraktivität sprachen für einen Neubau, worauf 2010 ein erstes Raumprogramm erstellt wurde. Damals wurde mit 16 Mio. Franken gerechnet, ein Controllingunternehmen kam aber zum Schluss, dass die Kosten bei fast 40 Mio. Franken liegen würden.

Der Lenkungsausschuss aus Kantons- und Bezirksvertretern beauftragte in der Folge die Planungskommission damit, das Raumprogramm zu reduzieren. Es wurde ein Kostendach von insgesamt 22 Mio. Franken für Hallenbad und Wellnessbereich festgelegt. Das Planungsverfahren wurde damit «umgekehrt», wie es Landammann Daniel Fässler und Leo Sutter, der Präsident der Hallenschwimmbad Appenzell AG, an der gestrigen Medienkonferenz ausdrückten: Anstatt zusammenzutragen, was alles wünschbar wäre, wurde nun das Augenmerk darauf gelegt, was im Rahmen des Kostendachs alles finanzierbar ist. (jw)

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