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Vom Sommer direkt in den Winter

Damals

Vor 100 Jahren

13. Oktober: Lichtensteig. Die hochherzige Vergabung von 30000 Franken des Herrn Bürgi verteilt sich auf folgende gemeinnützige Vereine und Institutionen: Der Ortsgemeinde Lichtensteig 5000 Franken, der politischen Gemeinde Lichtensteig 3000 Franken, dem Schulfond Lichtensteig 2500 Franken, dem kath. Pfarramt für Armen- kirchliche Zwecke 2500 Franken, dem Frauenarmenverein Lichtensteig 2000 Franken, dem Vermächtnisfond für Lebensmittelversorgung an Arme von Lichtensteig 2000 Franken, dem allgemeinen paritätischen Krankenpflegeverein Lichtensteig 2000 Franken, dem Kaplaneifond Lichtensteig 2000 Franken, der Anstalt Johanneum Neu St. Johann 1000 Franken, dem Krankenhaus Wattwil Freibettenfond 1000 Franken, der Anstalt Idaheim bei Lütisburg 1000 Franken, der Anstalt Thurhof in Oberuzwil 1000 Franken, der Rettungsanstalt Hochsteig 1000 Franken, dem kantonalen Asyl in Wil 1000 Franken, dem Unterstützungsfond des Feuerwehrkorps Lichtensteig 500 Franken.

13. Oktober: Vom Wetter. Seit acht Tagen haben wir einen bedenklichen Wettersturz zu verzeichnen. Nur wenige Grad über Null und Schnee bis ins Tal hinab. Hoffen wir, dass der ungewohnte Rückschlag nicht weiter andauern werden. Nachdem sich nun der Sturm ausgetobt hat, haben sich die Aussichten gebessert, zudem sieht der Kalender der Martinisommer vor der Tür.

Vor 50 Jahren

13. Oktober: Toggenburg. Das Toggenburg an der Jubiläums-Olma. Auf ihr 25-jähriges Bestehen kann die Olma in St. Gallen zurückblicken. Auf ihre Entwicklung darf sie stolz sein, denn bei der Eröffnung im Jahre 1943 sah es noch nicht so aus, als ob eine richtige und beliebte Schweizer Bauernmesse aus ihr würde. Sicherlich haben die St. Galler zäh an dem Auf- und Ausbau mitgewirkt und heute ist sie nicht mehr wegzudenken. Das Toggenburg war auch von Anfang an dabei, es gibt mehrere Firmen, die während all den 25 Jahren an der Olma mitgewirkt haben. Das Toggenburg ist wieder mit gut 20 Ausstellern oder Mitausstellern vertreten. Denn die Hafnermeister haben wie schon seit Jahren einen Kollektivstand, an den auch die Toggenburger Hafnermeister Emil Baumann in Ebnat-Kappel, Emil Bleisch in Necker, Emil Huser in Alt St. Johann, und Hans Zürcher in Wattwil ihren Obulus zu leisten haben. Dieser Kollektivstand befindet sich in Halle 2, wo auch die Metallwaren- und Werkzeugfabrik Neher Alex AG in Ebnat-Kappel für ihre Gasapparate, Gas- und Petrolöfen wirbt. Im Pavillon A kann der Besucher die schönen handgewobenen Textilprodukte der Handweberei Webstube Reber in Bühl-Nesslau bewundern, die auch zu den Aussteller-Veteranen zählt. Im Pavillon B bietet die Firma Strässle Söhne & Co in Kirchberg die neuesten Polstermöbel an, im Pavillon F der Milchwirtschaft ist ein alter Bekannter, nämlich Bernhard Aerne in Neu St. Johann mit seinen Weissküferarbeiten, Holzartikel und milchwirtschaftliche Geräte und die John. Egli & Co in Bütschwil mit Butterfässern und Kannenwaschmaschinen anzutreffen.

Vor 20 Jahren

15. Oktober: Obertoggenburg. König Winter hielt Einzug im Obertoggenburg. Während noch vor einer Woche bei angenehmsten Temperaturen der angekündigte Schnee bis auf 800 Höhenmeter kaum vorstellbar war, schlug der Winter in den unerbittlich zu. Weiss «überzuckerte» Hänge präsentieren sich das ganze Obertoggenburg hinauf – sofern die Nebel- und Wolkenvorhänge den Ausblick zuliessen. «Vom Sommer direkt in den Winter», so könnte die diesjährige Überschrift vom Oktoberwetter lauten.

16. Oktober: Wildhaus. In Wildhaus trafen sich über das vergangene Wochenende rund 200 Jägerinnen und Jäger aus ganz Europa. Unter ihnen befand sich auch die Präsidentin des Welt­rates für Jagd und Naturschutz, Baronin Philippe le Hardy de Beaulieu aus Dinant (Belgien), die sich mit Begeisterung über die im Toggenburg angetroffene Sauberkeit äusserte. Neben einer ausgelosten Arbeit mit Gams- und einer Arbeit mit Rotwildschweiss auf zwei von insgesamt 13 verschiedenen Fährten rund um Wildhaus, stand für alle Aktivteilnehmer aus Deutschland, Frankreich, der Tschechei und Solwakei wie aus Ungarn und der Schweiz, aber auch für alle zuschauenden Korona-Jäger aus ganz Europa, ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm bereit.

Vor 10 Jahren

13. Oktober: Bazenheid. Um die neuen Sicherheitsrichtlinien des Bundesamtes für Strassen (Astra) einzuhalten, muss der Wihaldentunnel in Bazenheid mit einem Fluchtschacht nachgerüstet werden. Während den Bauarbeiten für den Wihhaldentunnel war unklar, ob zur Einhaltung der Sicherheitsrichtlinien ein Fluchtweg erforderlich ist. Nach Veröffentlichung der inzwischen überarbeiteten Normen und Richtlinien durch das Astra ist heute klar, dass ein solcher vorhanden sein muss. Dank der Zusage des Astra, sich an den Baukosten zu beteiligen, kann die Erstellung des Fluchtweges rasch realisiert werden, ist einer Mitteilung der Staatskanzlei St. Gallen zu entnehmen.

16. Oktober: Nesslau. Das einstige Nesslauer Bürgerheim wird nicht abgebrochen. Vielmehr soll das noch gut erhaltene Gebäude zu Alterswohnungen umgebaut werden. Dafür setzt sich ein siebenköpfiges Initiativkomitee ein. Mit einer Orientierungsversammlung zur Gründung der Genossenschaft «Alterswohnungen Untersteig» will das Initiativkomitee der Bevölkerung die Idee und das Konzept hinter den Alterswohnungen vorstellen. Bereits vorgängig wurde die Genossenschaft gegründet und der Vorstand bestellt. Wer der Genossenschaft «Alterswohnungen Untersteig» betreten will, kann dies durch die Zeichnung eines oder mehrerer Anteilscheine (à 500 Franken) tun.

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