Vom «Shredden» und «Jibben»

WILDHAUS. Letztes Wochenende ging der Warmtobel Jam, gemäss Snowland.ch «der grösste natürliche Funpark der Schweiz» zu Ende. Der Event zieht etliche Freestyle-Fahrer an den Berg. Einer von ihnen ist der Freeskier Sven Rauber aus Wildhaus.

Olivia Hug
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Sven Rauber in voller Montur vor der grossen «Big Air»-Schanze an der Talstation der Wildhauser Bergbahnen. (Bild: Olivia Hug)

Sven Rauber in voller Montur vor der grossen «Big Air»-Schanze an der Talstation der Wildhauser Bergbahnen. (Bild: Olivia Hug)

Wie man durch den Warmtobel Jam «jibbt» – also ihn möglichst kreativ absolviert – weiss Sven Rauber genau. Fast jeden Tag ist er am Berg. Dabei kann der Maturand den Event heuer nicht so richtig geniessen: Kürzlich hat er sich einen Kreuzbandriss zugezogen. Doch in der «Szene» geht es nicht nur ums Fahren: «Der freundschaftliche Gedanke in diesem Sport ist sehr ausgeprägt», sagt der 20-Jährige. Anlässe, die Snowland.ch organisiert, sind auch Treffpunkte für Rider und Fans.

Beim Freestyle ginge es nicht nur darum, den waghalsigsten Sprung zu wagen, wie Sven Rauber schildert. «Es steht nicht der Wettkampf im Vordergrund, sondern die Ästhetik.» Die Möglichkeiten zum «Shredden» (Freestyle fahren) im Park sind scheinbar endlos. Das ist es, was den Sport gegenüber dem Alpinen Skisport aufregender mache, erzählt der Wildhauser, der bis vor zwei Jahren noch intensiv Skisprung trainierte, bevor er sich dem «Vollzeit-Hobby» Freeskiing widmete.

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