"Krone" in Rehetobel: Vom Restaurant zum Alters- und Pflegeheim

Der Tag der Begegnung im Alters- und Pflegeheim Krone in Rehetobel wurde genutzt, um dessen 40-jähriges Bestehen zu feiern. Mit Blick auf die Zukunft wurden Investitionen für das Jahr 2019 angekündigt.

Martin Schneider
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Andreas Zuberbühler sprach über die Zukunft des Hauses. (Bild: MAS)

Andreas Zuberbühler sprach über die Zukunft des Hauses. (Bild: MAS)

Von einem Restaurant mit Kegelbahn zu einem Alters- und Pflegeheim mit Alterswohnungen und separierter Dementenabteilung. Nicht nur hat sich die Nutzung der Gebäude auf dem Areal der «Krone» in den 1970er Jahren grundlegend geändert, auch im 1978 eröffneten Altersheim selbst hat sich in den letzten 40 Jahren vieles getan. Am Samstag nutzte die Genossenschaft Alters- und Pflegeheim Krone den jährlich stattfindenden Tag der Begegnung gleichzeitig dazu, den runden Geburtstag zu feiern.

Bewohnerinnen und Bewohnern eine Tagesstruktur geben

Bei einem Rundgang durch das Alters- und Pflegeheim Krone ging Geschäftsleiter Andreas Zuberbühler auf die Veränderungen ein, die das Haus in den Jahren seines Bestehens durchmachte. «Bei der Eröffnung startete man mit einem Altersheim. Mittlerweile sind wir ein Alters- und Pflegeheim mit verschiedensten Wohnformen und Pflegeangeboten wie zum Beispiel Alterswohnen, Dementenabteilung oder Palliativpflege.»

Im Zentrum des Tags der Begegnung steht jeweils, Aussenstehenden einen Einblick in den Alltag eines Alters- und Pflegeheims zu geben. An verschiedenen Ständen verkauften Bewohnerinnen und Bewohner Esswaren, Dekorationen oder Strickwaren, die sie im Rahmen der angebotenen Aktivierunsgprogramme selber hergestellt hatten. «Uns ist es wichtig, dass die Bewohnerinnen und Bewohner mit der Aktivierung ohne Zwang mittels Gruppen- und Einzelangeboten eine Tagesstruktur erhalten» so Zuberbühler. Besonders geschätzt seien derweil die Angebote in den Bereichen Musizieren und Singen, welche sowohl durch Aktivierungsfachfrauen als auch einem Musiktherapeuten begleitet werden. «Das Singen weckt viele Erinnerungen und bewirkt positive Assoziationen», zeigt sich der Geschäftsleiter überzeugt.

Zwei Liegenschaften als Geburtstagsgeschenk

Während der Rede vor den Bewohnerinnen und Bewohnern, Angehörigen sowie geladenen Gästen, darunter Alt-Regierungsrat Rolf Degen, Gemeindepräsident Peter Bischoff und Yvonne-Blättler-Göldi, Leiterin Abteilung Pflegeheime und Spitex des Kantons Appenzell Ausserrhoden, umriss Andreas Zuberbühler auch die Zukunft des Hauses. «Wir wollen zu einem Kompetenzzentrum für Pflege und begleitetes Wohnen werden.» Um sich alle Entwicklungsoptionen offen zu halten, habe sich die Genossenschaft mit dem Kauf von zwei Liegenschaften vor kurzem gleich selber ein Geburtstagsgeschenk gemacht (siehe Ausgabe vom 21. August).

Investitionen für 2019 angekündigt

Vor den Gästen verkündete der Geschäftsleiter gleich noch einen weiteren geplanten Ausbau. Für nächstes Jahr sei eine Überdachung des Innenhofes geplant, wodurch im Erdgeschoss ein weiterer Aufenthalts- und Begegnungsraum sowie im ersten Stock ein weiterer Raum für die Dementenabteilung entstehen würde. Diese Investitionen sind gemäss Zuberbühler auf 700 000 bis 800 000 Franken veranschlagt worden. «An der nächsten Generalversammlung im Mai 2019 sollte die Planung des Projektes soweit vorangeschritten sein, dass wir es den Genossenschaftern zur Abstimmung unterbreiten können», so Zuberbühler.