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«Vom Nachzügler zum Vorreiter»

Der Verwaltungsrat der AR Informatik ist zufrieden. Der Jahresverlust fiel um einiges tiefer aus als erwartet. Das Jahr 2017 steht im Zeichen des Datenschutzes und der Standardisierung.
Jonas Manser

Am Mittwoch lud die Appenzell Ausserrhoden Informatik (ARI) zu ihrer fünften ordentlichen Generalversammlung ein. Nebst den üblichen Traktanden referierte Bruno Baeriswyl, Datenschutzbeauftragter des Kantons Zürich, über den Schutz und die Sicherheit von Daten. Jeder Mensch habe das Grundrecht auf persönliche Freiheit, auf seine Privatsphäre und informationelle Selbstbestimmung. Um diese Rechte zu schützen, müsse der Staat mit einem Datenschutzgesetz die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen. Anschliessend an die Begrüssung der Aktionäre von Verwaltungsratspräsident Rolf Degen wurde der Geschäftsbericht 2016 abgehandelt. Die ARI kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Der Jahresverlust von rund 80000 Franken fiel gegen Erwarten tiefer aus. Wo die ARI im 2015 noch rund 2400 Geräte bereitstellte, sind es im 2017 bereits 3400. Auch bei den Servern gab es einen Zuwachs: Mit 637 Servern im 2017 sind dies 157 mehr als im vergangenen Jahr. Am meisten zugenommen haben die Anfragen an die ARI. Im 2015 behandelte die ARI rund 10000 Anfragen von Kunden, im 2017 konnte die ARI bereits 22400 Personen behilflich sein. Zu den Meilensteinen im 2016 gehören unter anderem die erfolgreiche Übernahme der Informatikinfrastruktur des Spitalverbundes Appenzell Ausserrhoden (SVAR). Im Sinne des E-Government, also der Ausbreitung der elektronischen Behördendienstleistungen, wurden zusätzliche Onlinedienste eingeführt. Ausserdem wurde ein neues kantonales Personalrecht umgesetzt. Die Herausforderungen im 2017 und 2018 sieht der Verwaltungsrat der ARI in der Gewährleistung von Datenschutz und Datensicherheit. Mit zusätzlichem Aufbau von Fach-Know-how soll die ARI für ihre Kunden der erste Partner in allen Belangen rund um die Informatik werden. Noch bestehende Rückstände sollen aufgeholt und richtungsweisende Lösungen realisiert werden: «Wir wollen vom Nachzügler zum Vorreiter werden», betont Direktor Johannes Dörler. Nach einstimmig genehmigtem Protokoll, Geschäftsbericht und Gewinnverwendung folgten die Ersatzwahlen für die ausgetretenen Mit­glieder des Verwaltungsrates. Anstelle von Marianne Koller-Bohl wurde Regierungsrat Alfred Stricker einstimmig in den Verwaltungsrat gewählt. Paola Giuliani, CEO des SVAR, übernimmt mit zwei Enthaltungen den Sitz von Jürg Nyfeler. Zuletzt wurde ein eingegangener Antrag besprochen. Der Regierungsrat von Appenzell Ausserrhoden beantragt, die Statuten bezüglich der Entschädigung des Verwaltungsrates zu ändern. So solle künftig die Generalversammlung über die Entschädigung und die Sitzungsgelder des Verwaltungsrates abstimmen. Der Antrag wurde einstimmig genehmigt.

Jonas Manser

jonas.manser

@appenzellerzeitung.ch

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