Vom Flooz bis Dorfzentrum

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Wattwil Trotz der kurzen Planungs- und Bauphase versorgt die Zentrale die angeschlossenen Liegenschaften im Gebiet vom Flooz bis Wattwiler Dorfzentrum seit dem 30. September 2016 mit Wärme. Die Planung und die Kundennachfrage haben dazu geführt, dass ein Netz mit 7,6 Kilometer gebaut wird. Es erschliesst die Dorfgebiete und ermöglicht eine Erhöhung des Wärmeabsatzes. Die mit dem grösseren Netz verbundenen Mehrkosten sind in der Gesamtinvestition von 13 Millionen Franken enthalten. Insgesamt sind dem Wärmeverbund bereits 6,9 GWh Wärme angeschlossen: 5,8 GWh für Altbauten und 1,1 GWh in Neubauten. 2017 folgen die Erschliessung der Bleiken- und Rickenstrasse sowie die Thurquerung von der Grüenau zur Schomatten. Damit kommen bis Ende Jahr 1,85 GWh hinzu, so dass die Liefermenge mindestens 8,75 GWh betragen wird. In den Folgejahren wird eine vertraglich zugesicherte Liefermenge von zehn GWh erreicht werden. Nicht eingerechnet sind Liefermengen im Umfang von rund einem GWh, zu denen Verhandlungen laufen, und zu Liegenschaften, die neu gebaut werden. Der Wärmeverbund ist auf die Lieferung von elf GWh Wärme ausgelegt. «Wie bei investitionsintensiven Geschäften üblich, erfolgt der Aufbau nicht von null auf hundert», erläutert Thomas Grob. Die Liefermenge von 11 GWh Wärme soll bis 2021 erreicht werden.» Bereits ab 2018 schreibt der Wärmeverbund gemäss Businessplan schwarze Zahlen. (pd)