VOLTIGE: Bestens mit dem neuen Pferd verstanden

Im belgischen Morcelles gewann Voltige Lütisburg am Wochenende am internationalen CVI mit dem Team. Zudem liess sich Nadja Büttiker im Einzel als Siegerin feiern.

Urs Nobel
Drucken
Teilen

Voltige Lütisburg versteht sich mit seinem neuen Pferd Rayo immer besser und tritt mit grossem Selbstvertrauen an. In Morcelles liess das Team nichts anbrennen und gewann sowohl die Pflicht als auch die beiden einzelnen Küren.

Vereinspräsident Kurt Bischofberger sah drei souveräne Auftritte, die kaum Fehler beinhalteten. «Ich habe jedenfalls keine gesehen», meinte Bischofberger, der in Doppelfunktion in Belgien war. Zusammen mit seinem Co-Piloten Christoph Niederberger steuerte er den Lastwagen mit drei Pferden je zwölf Stunden hin- und wieder zurück. Er bedauerte seinen Einsatz nicht: «Alle Pferde haben viel Freude bereitet, zeigten gute Auftritte und haben grossen Anteil an den Lütisburger Erfolgen.»

Sieg und dritter Rang für Büttiker/Näf

Der Sieg des Teams war nämlich nicht der einzige. Im Einzel siegte Nadja Büttiker auf Keep Cool und Ramona Näf beendete ihren Doppeleinsatz auf dem dritten Rang. Elisabeth Bieri erfreute ihr Team mit einem Top-Ten-Platz, sie wurde Achte.

Ebenfalls im Einzel starteten die beiden Juniorinnen Aline Koller und Céline Styger. Sie starteten auf dem Schimmel Acardi und dieser verhalf seinen beiden Athletinnen zum Schlussrang 8 und 10. Acardi ist eine grosse Zukunftshoffnung der Toggenburger. Der Schimmel mit der schwarzen Mähne ist noch ein Voltige-Frischling, verhält sich im Zirkel aber bereits wie ein Routinier.

Einen Teil der Pflicht bereits erfüllt

Mit dem Einsatz in Morcelles haben die Lütisburgerinnen einen Teil ihrer Pflicht erfüllt, um die EM-Qualifikation zu erreichen. Qualifikationsturniere waren Henau und sind Bern und Uster. Danebst müssen sich die Voltis Lütisburg aber auch in einem Turnier im Ausland behaupten, was optimal gelungen ist.

Voltige Lütisburg genoss den Aufenthalt in Belgien nicht nur wegen seiner Siege. «So ein Auslandstart fördert den Teamzusammenhalt und ist aufgrund der idealen Infrastruktur des Wettkampfgeländes optimal für die Vorbereitung von weiteren Turnieren. Das nächste findet in Bern statt», informierte Kurt Bischofberger.

Urs Nobel

urs.nobel@wilerzeitung.ch

Aktuelle Nachrichten