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VOLLEYBALL: Toggenburg punktet in Genf

Volley Toggenburg liefert in der Rhonestadt eine starke Vorstellung ab und holt dank zwei gewonnener Sätze einen Punkt. Trotzdem geht das Spiel mit 2:3 verloren.
Trotz Niederlage in Genf dürfen die Toggenburgerinnen jubeln. Sie holten als einziges Team beim Aufsteiger einen Punkt. (Bild: Reinhard Kolb)

Trotz Niederlage in Genf dürfen die Toggenburgerinnen jubeln. Sie holten als einziges Team beim Aufsteiger einen Punkt. (Bild: Reinhard Kolb)

Seit einiger Zeit ist bekannt, dass die Genferinnen in der kommenden Saison in der Nationalliga A spielen werden. Als einzige Mannschaft der Nationalliga B hat sich der Verein um eine NLA-Lizenz beworben.

Weil Köniz und Volero Zürich ihre Plätze in der höchsten Spielklasse freigeben, steht Genève Volley als Aufsteiger schon vor Abschluss der Finalrunde fest. Von einer Kehrauspartie konnte trotzdem nicht die Rede sein. Volley Toggenburg musste die Stärke der Westschweizerinnen bereits in der Vorrunde anerkennen. Zuhause in der Rietsteinhalle wehrten sich die Wattwilerinnen so gut als möglich, mussten sich aber trotzdem mit 0:3 geschlagen geben. In Genf selber hat die Mannschaft alle Partien gegen ihre Ostgruppen-Gegnerinnen jeweils klar mit 3:0 gewonnen. Alles andere als ein Sieg des Heimteams wäre darum eine Überraschung gewesen.

Volley Toggenburg war wenig beeindruckt

Volley Toggenburg zeigte sich von dieser Ausgangslage nicht beeindruckt. Die Ostschweizerinnen starteten stark in den ersten Durchgang und vermochten das Heimteam unter Druck zu setzen. Genève Volley versuchte zwar zu reagieren, machte in diesem Satz aber zu viele Eigenfehler. Die Wattwilerinnen gewannen den ersten Durchgang überraschend mit 25:19. Der zweite Satz war äusserst umkämpft. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen. In der hektischen Schlussphase behielt Volley Toggenburg wieder die Oberhand und setzte sich mit 27:25 durch.

Mit dem lautstarken Publikum im Rücken zeigte sich die Mannschaft anschliessend stark verbessert. Plötzlich lief die Angriffsmaschinerie des Heimteams. Vor allem die beiden US-Amerikanerinnen Legros und Hess übernahmen Verantwortung und spielten stark auf. Volley Toggenburg fand dagegen kein Rezept.

Wenn der Ball mal nicht in die Mitte gespielt werden konnte, war die sprunggewaltige Hess auf der Aussenposition zur Stelle. Mit ihren harten Angriffen läuteten diese beiden Ausnahmekönnerinnen in der Nationalliga B die Wende ein. Bei den Wattwilerinnen versuchte man, mit taktischen Wechseln Unruhe ins Spiel zu bringen. Die Genferinnen liessen sich aber nicht beirren und zogen ihr Spiel durch. Jetzt war das Heimteam in einem richtigen Rausch und steuerte zusammen mit einem feiernden Publikum den Sieg im letzten Heimspiel der aktuellen Saison an. Toggenburg kann trotzdem mit seiner Leistung in Genf zufrieden sein. Sie waren das einzige Team, das in Genf einen Punkt holte. (pd)

Matchprotokoll: Genève Volley – Volley Toggenburg 3:2 (19:25, 25:27, 25:11, 25:11, 15:8). Volley Toggenburg: Leslie Betz, Isabelle Reiser, Miriam Reiser, Nicole Kamer, Marina Schneider, Jasmine Fiechter, Jana Pfyl, Ingrid Volpi, Nora Terinieri, Romy Bongard, Diandra Vögtlin, Tamara Riesen. Coach: Marcel Erni. Bemerkungen: Spieldauer: 92 Minuten.

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