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VOLLEYBALL: Niederlage gegen den Topfavoriten

Volley Toggenburg traf am Samstag auf den Aufstiegsanwärter Genève Volley und musste sich in dieser unterhaltsamen Begegnung trotz heftiger Gegenwehr mit 0:3 geschlagen geben.
Beat Lanzendorfer
Die Spielerinnen von Volley Toggenburg verpassten gegen Genf trotz starker Gegenwehr eine Überraschung. In der Tabelle ist die Mannschaft auf Platz 6 abgerutscht. (Bild: Reinhard Kolb)

Die Spielerinnen von Volley Toggenburg verpassten gegen Genf trotz starker Gegenwehr eine Überraschung. In der Tabelle ist die Mannschaft auf Platz 6 abgerutscht. (Bild: Reinhard Kolb)

Genève Volley gilt in dieser Aufstiegsrunde als klarer Favorit und liegt aktuell nicht von ungefähr auf dem ersten Platz. Die Genferinnen streben mit Nachdruck den Aufstieg in die höchste Liga an. Um dieses Ziel zu erreichen, haben die Verantwortlichen eine starke Mannschaft zusammengestellt, bei der vor allem zwei US-Amerikanerinnen herausstechen. Zum einen tat sich Volley Toggenburg mit der 196 Zentimeter grossen Mittelangreiferin Legros extrem schwer. Sie war am Block eine Bank und spielte auch am Angriff recht variantenreich. Zuspielerin Berger setzte ihre grosse Partnerin geschickt ein, so dass der Block von Volley Toggenburg kaum Zugriff auf dieser Angriffshöhe hatte. Noch wichtiger als Legros war aber die zweite US-Amerikanerin Hess auf der Aussenposition. Sie spielte im Rückraum eine sehr starke Partie und wies am Angriff eine extreme hohe Quote aus. In den wichtigen Momenten wurden diese zwei Schlüsselspielerinnen regelmässig eingesetzt. Die beiden starken Ausländerinnen waren es, die den Unterschied in dieser Partie ausmachten.


Toggenburg mit viel Kampf

Die Wattwilerinnen wussten um die schwierige Aufgabe gegen diese stabilen Gegnerinnen. Die Mannschaft versuchte über den Kampf ins Spiel zu kommen und schaffte es, den ersten Satz lange ausgeglichen zu gestalten. Bis zum Stande von 21:22 war noch alles möglich, ehe die Genferinnen den Sack zumachten und den wichtigen Startsatz mit 25:23 für sich entscheiden konnten. Volley Toggenburg liess den Kopf trotz dieses unglücklichen Rückstandes aber nicht hängen und begann den zweiten Satz stark. Leslie Betz brachte die Genferinnen mit einer starken Serviceserie völlig aus dem Konzept und zwang den gegnerischen Coach hintereinander zu zwei Time-Outs. Toggenburg ging so mit 9:4 und 13:8 in Front. Dann riss plötzlich der Faden wieder beim Heimteam. Die Westschweizerinnen holten den Rückstand scheinbar mühelos auf und gingen ihrerseits wieder in Führung. Toggenburg leistete zwar heftige Gegenwehr, musste aber den Satz trotzdem mit 22:25 abgeben.

Genf lässt im dritten Satz nichts anbrennen

Mit dieser Führung im Rücken agierten die Gäste im dritten Satz sehr selbstsicher. Die Favoritinnen setzten sich von Beginn weg ab und liessen Volley Toggenburg nie mehr ganz aufschliessen. Auch der dritte Durchgang ging so mit 25:22 Punkten an die Genferinnen. Toggenburg kämpfte zwar über die ganze Spieldauer aufopfernd, erreichte in dieser Partie aber nie die Stabilität, um die Gäste ernsthaft gefährden zu können. Trotzdem hätten die Wattwilerinnen mit ihrer Leistung einen Satzgewinn verdient gehabt. An diesem Samstag hat es nicht sollen sein.

Matchprotokoll

Volley Toggenburg – Genève Volley 0:3 (23:25, 22:25, 22:25); Volley Toggenburg: Leslie Betz, Isabelle Reiser, Miriam Reiser, Nicole Kamer, Marina Schneider, Jasmine Fiechter, Pfyl, Ingrid Volpi, Nora Terinieri, Romy Bongard. Coach: Marcel Erni.Bemerkungen: Tamara Riesen und Diandra Vögtlin fehlten wegen einer Verletzung; Spieldauer: 70 Minuten.

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