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VOLLEYBALL: Mit dem Nachwuchs zum Erfolg

Drei junge Frauen sorgen bei Volley Toggenburg für Furore. Sie sind mitverantwortlich für die bisher überzeugende Saison. Am Samstag beginnt für sie die Finalrunde auswärts bei Val-de-Travers.
Beat Lanzendorfer
Jasmine Fiechter, Jasmin Kuch und Annouk Erni sind aktuell die drei grössten Talente, die bei Volley Toggenburg eine gute Ausbildung geniessen (von links). (Bild: Beat Lanzendorfer)

Jasmine Fiechter, Jasmin Kuch und Annouk Erni sind aktuell die drei grössten Talente, die bei Volley Toggenburg eine gute Ausbildung geniessen (von links). (Bild: Beat Lanzendorfer)

Volley Toggenburg spielte eine starke Qualifikationsrunde und schloss diese punktgleich mit den freiwilligen Absteigerinnen von Volley Luzern auf dem zweiten Platz ab. Zehn von 14 Partien gewannen die Toggenburgerinnen. Drei Spiele gingen mit 2:3 verloren, was aber immerhin noch einen Zähler einbrachte. Lediglich beim Auswärtsspiel in Luzern konnte die Mannschaft bei der 1:3-Niederlage keine Punkte verbuchen. In der am Wochenende beginnenden Finalrunde, können die Frauen um Trainer Marcel Erni beweisen, ob sie ihr Potenzial weiterhin abrufen können.

Der Nachwuchs ist auf dem Vormarsch

Auffällig sind die grossen Fortschritte der jungen Spielerinnen. Im NLB-Team spielen regelmässig drei junge Frauen mit Jahrgang 2000 und jünger. Bei dieser starken Nachwuchsförderung übernehmen die erfahrenen Spielerinnen eine wichtige Integrationsrolle. In der gleichen Trainingsgruppe trainiert das 1.-Liga-Team mit. Hier gehören dem Kader zwei Talente mit Jahrgang 2002 respektive 2003 an. Dieser Fokus auf den Nachwuchs trägt Früchte. Aktuell sind es drei Spielerinnen, welche Mitglied eines nationalen Auswahlkaders sind.

Jasmine Fiechter – Stamm in der Nationalmannschaft

Jasmine Fiechter (Jahrgang 2000) gehört seit der Saison 2013/14 zum Kader von Volley Toggenburg. Vorher hat sie beim STV Wil im Juniorinnenbereich gespielt. Bei Volley Toggenburg wird sie gezielt gefördert und spielt seit drei Saisons in der ersten Mannschaft. Gleichzeitig trainiert sie in der Talentschule Zürich und besucht das Gymnasium an der Kunst- und Sportschule Rämibühl in Zürich. Zu den wöchentlich mindestens acht Trainings kommen in der Regel noch zwei Partien am Wochenende hinzu. Ihr Talent ist auch den Nachwuchs-Nationaltrainern aufgefallen. Seit drei Jahren zählt sie zum Stamm der Jugend- und Juniorinnen-Nationalmannschaft und bekleidet als Vizekapitän eine wichtige Rolle. Ende April wird Jasmine Fiechter mit den Juniorinnen der Jahrgänge 2000 und jünger an die Europameisterschaftsqualifikation nach Griechenland reisen.

Jasmin Kuch – die Grösste unter den Talenten

Jasmin Kuch , Jahrgang 2002, hat in Uzwil mit elf Jahren mit Minivolleyball angefangen. Letztes Jahr erhielt sie erstmals ein Aufgebot für die Jugendnationalmannschaft 02+ und bestritt Anfang dieses Jahres Einsätze in der EM-Qualifikation in Rumänien.

Mit einer Grösse von 184 Zentimetern bringt sie hervorragende körperliche Voraussetzungen mit – und das mit erst 15 Jahren. In der letzten Saison spielte sie mit einer Doppellizenz bereits im 1.-Liga-Team von Volley Toggenburg und machte dort wichtige Erfahrungen. Jetzt hat sie definitiv von Uzwil zu Volley Toggenburg gewechselt. Die Tochter des früheren Trainers Felix Kuch und der chinesischen Spitzenspielerin Li Hua spielt im Stamm des 1.-Liga-Teams. Sie hat grossen Anteil an der guten Platzierung. Um weitere Erfahrungen bei den Aktiven zu sammeln, bestreitet sie zusätzliche Partien in der 4. Liga. Die bald 16-Jährige absolviert zurzeit eine Lehre als kaufmännische Angestellte. Nebst den Trainings bei Volley Toggenburg ist sie zweimal wöchentlich im Kraftraum.

Annouk Erni – sie setzt auf Volley-Leistungssport

Die 14-jährige Annouk Erni schaffte im letzten Jahr den Sprung ins Potenzialkader 03 und kann dadurch ebenfalls in einer nationalen Auswahlmannschaft wichtige Erfahrungen sammeln. Sie spielt seit ihrem 6. Altersjahr Volleyball. In den letzten beiden Jahren machte sie einen grossen Sprung und steht im erweiterten Kader des 1.- Liga-Teams. Aktuell besucht sie vier bis fünf Balltrainings pro Woche und trainiert zusätzlich mindestens zweimal im Kraftraum. Ab Sommer 2018 wird die Sekundarschülerin in die United Sportschule nach St. Gallen übertreten. Dort wird sie eine KV-Ausbildung starten und nebenbei voll auf Volleyball-Leistungssport setzen.

Die Finalrunde startet auswärts

Volley Toggenburg beginnt die Finalrunde am Samstag mit dem Auswärtsspiel beim VBC Val-de-Travers. Am 10. Februar findet das erste Heimspiel gegen den VBC Neuchâtel 2 zu Hause in der Rietsteinhalle in Wattwil statt. Die beiden Sieger der Finalrunde (acht Mannschaften) kämpfen anschliessend gegen den Letzten der Nationalliga A um den freien Platz in der höchsten Spielklasse. Wer kommende Saison effektiv der NLA angehört, hängt auch damit zusammen, wie die Zukunft von Voléro Zürich aussieht. Der Serienmeister liebäugelt bekanntlich mit einem Wegzug nach Frankreich.

Samstag, 3. Februar, 17 Uhr: Val-de-Travers – Volley Toggenburg.

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