VOLLEYBALL: Gegen Frauenfeld gescheitert

Die erste Herrenmannschaft aus Bütschwil ging im Meisterschaftsspiel gegen Frauenfeld mit 1:3 als Verlierer vom Feld.

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Die erste Herrenmannschaft von Volley Bütschwil nahm sich für das erste Meisterschaftsspiel in Frauenfeld viel vor und wollte mit einem Sieg einen guten Start in die 2.-Liga-Saison schaffen. Leider gelang dies aber nicht so gut wie im ersten Cupspiel.

Die Toggenburger Volleyballer reisten also kürzlich mit nur sieben Spielern in den Thurgau, konnte aber, wie immer, auf die treuen Fans zählen, die dafür sorgen, dass sie auch an Auswärtsspielen meistens in Überzahl sind. Die erfahrenen und vor allem grossen Spieler des VBC Frauenfeld wissen ihre Qualität durchaus einzusetzen, und trotzdem erinnerten sich die Bütsch­wiler gerne an den letztjähri­gen Saisonauftakt, als man mit einem klaren 3:0 nach Hause fuhr.

Ein mühevoller Start ins Spiel

Zu Beginn des ersten Satzes gerieten die Bütschwiler schnell in einen Rückstand, welchen sie durch unsicheres Auftreten mehrheitlich selbst verschuldet hatten. Sie fanden überhaupt nicht ins Spiel hinein, und der Startsatz ging diskussionslos mit einem Resultat von 25:18 ans Team aus Frauenfeld. Nachdem sich alle Akteure an das druck­volle Angriffsspiel der Thurgauer gewöhnt hatten, konnten die Bütsch­wiler selbst teilweise einige gute Akzente setzen. Sie schafften schliesslich den Satzausgleich mit 25:20.

Faires Verhalten gezeigt

Auch im dritten Satz war die Pantaleoni-Truppe lange in Führung, doch Frauenfeld kämpfte und kam nochmals heran. Eine sehr sportliche und faire Geste und aus Sicht der Bütschwiler das Highlight dieser Partie ereignete sich beim Stand vom 24:23, also bei Satzball für Frauenfeld: Der beste Frauenfelder Angreifer Bochsler hämmerte einen Ball via Block ins Aus, eigentlich klarer Punkt für den Angreifer. Das sonst fehlerlose Schiedsrichterduo sah aber keine Blockberührung auf Bütschwiler Seite und gab den wichtigen Punkt an die Schwäne. Nik Koller zeigte dem Schiedsrichter aber umgehend an, dass er den Ball berührt hatte, und somit ging dieser Satz an die Heimmannschaft. Ein sehr vorbildliches Verhalten bei diesem Punktestand, was auch die Frauenfelder Volleyballer zu schätzen wussten.

Den Gegner nicht mehr ernsthaft gefordert

Im vierten Satz dieses Spiels war die Luft aber draussen. Die Bütsch­wiler punkteten zwar noch zwanzigmal, konnten den Gegner aber nicht mehr ernsthaft fordern.

Nun bestreiten die Breite-Jungs am kommenden Donnerstagabend ihr nächstes Cupspiel in Thalwil im Kanton Zürich. Gegen die 2.-Liga-Mannschaft aus Zürich will man an die gute Cupleistung aus der ersten Runde anknüpfen und das schlechte Spiel gegen Frauenfeld möglichst schnell vergessen. (pd)

Matchtelegramm: VBC Frauenfeld 1 – Volley Bütschwil 1, 3:1 (25:18, 20:25, 25:23, 25:20) Für Bütschwil spielten: Denis Mösle, Mathias Nussbaumer, Silvan Lang, Philipp Rageth, Nik Koller, Rafael Hollenstein, David Hollenstein. Coach: Nadja Pantaleoni, Sebastian Forrer. Abwesend: Nico Zwingli, Stefan Lang.