Volle Transparenz bei der SVP

Etwas mehr als einen Franken pro Einwohner oder konkret 60 000 Franken: So viel investiert das Wahlkomitee der SVP in den Nationalratswahlkampf von David Zuberbühler. Parteien sind nicht verpflichtet, ihr Wahlkampfbudget offenzulegen.

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Etwas mehr als einen Franken pro Einwohner oder konkret 60 000 Franken: So viel investiert das Wahlkomitee der SVP in den Nationalratswahlkampf von David Zuberbühler. Parteien sind nicht verpflichtet, ihr Wahlkampfbudget offenzulegen. Aber uns wie auch unserem Kandidaten ist es wichtig, mit offenen Karten zu spielen. Deshalb haben wir diese Zahl transparent gemacht. Umso enttäuschender ist es, dass SP-Kandidat Jens Weber in einer Sendung von Radio SRF ohne jede Grundlage den Verdacht geäussert hat, das Wahlkomitee «dä Zubi» investiere mehr in die Wahl und sage die Unwahrheit, was das Budget betrifft. Er begründete diese Behauptung damit, dass David Zuberbühler sehr «präsent» sei.

Mit seiner letzten Aussage hat Weber völlig recht. «Dä Zubi» und unzählige freiwillige Helfer sind im ganzen Kanton unermüdlich unterwegs, um mit den Wählerinnen und Wählern ins Gespräch zu kommen. Dabei fliesst aber sehr viel mehr Herzblut als Geld. Unser Team hinter David Zuberbühler macht fehlende finanzielle Mittel mit Engagement und Kreativität wett. Ein kleines Beispiel: Am Jahrmarkt in Walzenhausen war «dä Zubi» mit seinem Wahlkampfmobil vor Ort und schenkte an einem eigenen Stand Bier aus. Kosten des Auftritts: Rund 100 Franken. Die beiden anderen Kandidaten glänzten durch Abwesenheit. Aber nicht wegen des fehlenden Geldes… Wir sind gerne bereit, den Beweis anzutreten, und haben deshalb die budgetierten Kosten des laufenden Wahlkampfs auf der Wahl-Webseite www.däzubi.ch unter «News» öffentlich publiziert. Dort kann sich jeder selbst davon überzeugen, dass die SVP offen und ehrlich kommuniziert und die genannten Wahlkampfkosten den Tatsachen entsprechen. Wir setzen auf Transparenz – genau wie unser Kandidat David Zuberbühler.

Ralf Menet, CO-Leiter Wahlkomitee «dä Zubi»

Gossauerstrasse 120

9100 Herisau

Jens Weber in den Nationalrat

Appenzell-Ausserrhoden ist mit seiner Hügellandschaft ein vielfältiger Kanton. Umso störender ist für mich die starke politische Dominanz einer Partei, die seit Jahren auch unsere beiden Bundespolitiker in Bern stellt. Bei der Nationalratswahl bietet sich die Gelegenheit, dies zu ändern. Mit Jens Weber steht ein SP-Kandidat bereit, der nicht nur für Linke wählbar ist und darum eine gute Chance auf Erfolg hat. Mit Jens Weber werden neben den rein wirtschaftlichen auch soziale, kulturelle und umweltpolitische Anliegen unseres Kantons in Bern vertreten sein.

Jens Weber bezeichnet sich als Liberaler, obwohl er für die SP in den Wahlkampf steigt. Seine Definition von «liberal» gefällt mir. Sie beschränkt sich nicht nur auf wirtschaftliche Aspekte, sondern hat die Freiheit aller als Ziel. Dazu gehören anständige Löhne und Renten, erschwingliche Mieten und die echte Möglichkeit zur politischen Mitbestimmung. So verstanden, bilden liberal und sozial ein gutes Paar.

Ein Kanton mit nur einem Sitz im Nationalrat ist sicher gut beraten, eine integrierende und vielseitige Persönlichkeit wie Jens Weber zu wählen. Dass Jens Weber zudem ein ausgezeichneter Redner ist, wird sicher auch in Bern auffallen. Wählen wir Jens Weber am 18. Oktober in den Nationalrat!

Helga Studer

Rütiholzstrasse 14

9052 Niederteufen

Markus Bänziger: Liberal und kritisch

Markus Bänziger ist ein liberaler (und deshalb kritischer) Geist. Er weiss, dass nur eine erfolgreiche Marktwirtschaft dafür sorgt, dass es uns allen gut geht. Er hat jahrelange Führungserfahrung in namhaften Ostschweizer Unternehmen. Zusammen mit seiner erfolgreichen Tätigkeit als Gemeinderat kennt er die Bedürfnisse unseres Kantons. Er wird diese in Bern energisch und geschickt vertreten. Wir wählen Markus Bänziger mit Überzeugung in den Nationalrat und rufen alle Ausserrhoderinnen und Ausserrhoder auf, dies auch zu tun.

Renate und Arthur Bolliger

Speicherstrasse 76

9053 Teufen

Wir möchten unsere Leserbriefschreiber und -schreiberinnen daran erinnern, dass Beiträge zu den Wahlen nicht mehr als 1200 Zeichen inklusive Leerschläge umfassen sollen. Diese Vorgabe gilt für den gesamten Tagblatt-Verbung. (red.)