Volle Fahrt in Richtung Spitze

Das neue Nationalliga A-Duo des RMV Mosnang, Schönenberger/Reichen, kehrte mit vier Siegen in vier Spielen von der fünften Runde heim. Weniger gut lief es hingegen den NLB-Teams: Nur Mosnang 3 mit Oberhänsli/Gerig schaffte den Sprung in die Finalrunde der besten neun Teams.

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Radball. Das Mosliger Nationalliga A-Team mit Lukas Schönenberger und Timo Reichen traf an der fünften Runde auf Rheineck, Möhlin, Altdorf 2 und Bassersdorf. Alle diese Teams lagen bei Halbzeit der Qualifikation hinter Mosnang und dies sollte auch so bleiben, denn nur die ersten fünf Teams können sich direkt für die beiden Meisterrunden qualifizieren.

Wichtiger Startsieg

Im ersten Spiel trafen die Mosnanger auf Rheineck. Es war ein wichtiges Spiel, denn im letzten Duell erreichten die Toggenburger nur ein Unentschieden. Rheineck wurde von der ersten Sekunde an in die Defensive gezwungen und so schwanden die Chancen auf einen Punktgewinn der Rheintaler sehr schnell. Sie verloren mit 1:3 Toren, waren aber weit weg von einem Punktgewinn.

Auch im zweiten Spiel gegen Möhlin hatten die Mosnanger noch eine Rechnung offen, denn schon zweimal mussten sie gegen die Aargauer als Verlierer vom Platz. Aber auch hier liessen Timo Reichen und Lukas Schönenberger nichts anbrennen und siegten mit 5:2 Toren. Auch gegen Bassersdorf (11:3) und gegen das junge Team aus Altdorf (4:1) setzten sich die Toggenburger durch.

Am Schluss konnten sich die Mosnanger zusammen mit Coach Gregor Schnellmann und Mechaniker Beat Anderegg über die tolle Leistung freuen.

Neu auf Platz 4

Nach der fünften Runde führt weiterhin Oftringen vor dem Weltmeister RV Winterthur und Altdorf 1. Neu auf dem vierten Platz folgt der RMV Mosnang mit Timo Reichen und Lukas Schönenberger.

Sie haben Sirnach, das auf dem fünften Platz liegt, überholt und liegen sicher auf einem Platz, der für die beiden Meisterrunden reicht. Am 17. April steht in Winterthur die letzte Qualifikationsrunde auf dem Programm. Mosnang trifft auf Altdorf, RV Winterthur, Oftringen und Sirnach.

Ohne Punkte und ohne Glück

In der Nationalliga B stand die fünfte und letzte Qualifikationsrunde auf dem Programm.

Mosnang 1 mit Schnellmann/Breitenmoser und Mosnang 4 mit Näf/Schnellmann spielten ihre Spiele in Möhlin. Gegner waren Gastgeber Möhlin, Amriswil sowie St. Gallen 1 und 2. Alle Teams ausser St. Gallen 1 kämpften noch um einen Finalrundenplatz der besten neun Teams. Mosnang 1 war sehr gut in die Nati B-Saison gestartet. Aber je länger sie lief, desto mehr merkte man, dass ein geregeltes Training, wegen der RS von Ralf Breitenmoser nicht möglich war und so der Spielfluss immer mehr darunter litt.

Das erste Spiel verlor Mosnang 1 mit 3:8 Toren gegen St. Gallen 1. Das war nicht so schlimm, denn die beiden wichtigen Spielen kamen erst jetzt. Gegen Amriswil gingen die Toggenburger mit 2:3 als Verlierer vom Platz. Auch gegen St. Gallen 2 passte nicht viel zusammen und Mosnang verlor mit 1:2 Toren. Der Traum von der Finalrunde war geplatzt, stattdessen heisst es, ab in die Abstiegsrunde.

Mosnang 4 mit Näf/Schnellmann hatten sich schon vor dieser Runde mit der Abstiegsrunde abfinden müssen. Dennoch zeigten sie in dieser Runde ihre beste Leistung der Saison. Sie verloren ihr Startspiel gegen Möhlin mit 5:6 nur knapp und spielten gegen St. Gallen 2 mit 4:4 unentschieden. Gegen das Topteam St. Gallen 1 setzte es eine 2:4-Niederlage ab und gegen Amriswil gewannen sie Mosnanger mit 3:2. Wenn das Duo Näf/Schnellmann so weiter spielt, können sie den Ligaerhalt schaffen.

Wichtige Punkte verpasst

Mosnang 2 mit Ammann/Wohlgensinger und Mosnang 3 mit Gerig/Oberhänsli spielten in Frauenfeld ihre letzte Runde gegen Gastgeber Frauenfeld, RV Winterthur 1 und 2. Auch hier kämpften alle Teams ausser Mosnang 3 noch um einen Finalrundenplatz. Manuel Gerig und Markus Oberhänsli gewannen gleich gegen den RV Winterthur 1 mit 6:3 Toren und festigten ihren Finalrundenplatz. Dann gingen sie, etwas überraschend, noch zweimal als Verlierer vom Platz. Sie unterlagen Frauenfeld mit 1:5 und Winterthur 2 mit 5:6.

Wichtige Punkte hätten auch Andreas Ammann und Rafael Wohlgensinger nötig gehabt, doch auch bei ihnen passt im Moment wenig zusammen. Sie verloren das Startspiel gegen Winterthur 2 mit 2:5 und auch gegen Frauenfeld (1:6) und Winterthur 1 (0:7) gab es klare Niederlagen. Bleibt zu hoffen, dass sie für die Abstiegsrunde wieder in Schwung kommen. Auch sie haben diese Saison sehr gut begonnen, aber dann umso mehr Pech und Unvermögen gehabt. Es gab viele knappe Niederlagen und so fehlten am Schluss doch einige Punkte. (ra)

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